Spielertrainer Reggie Dunlop (gespielt von Paul Newman) weigert sich zuerst, sie spielen zu lassen. Als jedoch der Erfolg weiterhin ausbleibt, lässt er sie schließlich doch mit auf das Eis, wo sie sofort mit ihren mörderischen Checks und wüsten Prügeleien die Gegner einschüchtern und so die Herzen der Fans gewinnen.
Das Team hat mit der neuen Taktik dann auch sportlich großen Erfolg und erreicht schließlich das Finale gegen das Team aus Syracuse.
Dieser Streifen hat nun seit rund 40 Jahren Sportfans begeistert und zu Lachanfällen verleitet. Weniger humorvolle Zeitgenossen kritisierten seine Gewaltverherrlichung im Eishockey, welche so mit der Realität zudem auch nicht viel zu tun habe.
Fakt dürfte jedoch auch sein, dass gerade auch dieser Film sehr viele Leute erst so richtig auf Eishockey aufmerksam gemacht hat, sie interessiert mal ein paar "echte Spiele" in Nordamerika hat anschauen lassen.
Zu dieser Kategorie zähle ich ganz persönlich übrigens auch.
Schon als Kind bzw. Jugendlicher habe ich den Streifen zusammen mit Freunden geschaut. Und wir waren als junge Sportfans alle schlichtweg begeistert. Er bot mir bzw. uns auch damals bereits, ohne dass ich es seinerzeit bereits bewusst wahrnahm, einen ersten Einblick in das Sportsystem von Nordamerika, welches uns Europäern zunächst ja recht häufig doch erst einmal etwas befremdlich erscheint, wo Teams einfach so verkauft werden können usw..
Na ja, die Gegenwart zeigt uns, dass solche Verhältnisse auch bei uns inzwischen in einigen Sportarten nicht mehr ganz so fremd sind.
Und, mal ganz ehrlich, wenn man sich, so wie ich ja im Laufe der Jahre darauf einlässt, dann gewinnt man dem Ganzen auch mehr und mehr Sympathien und eine entsprechende Logik ab.
All das symbolisiert ja auch schon sehr schön, zumindest ein Stück weit dieser legendäre Sportfilm aus dem Jahre 1977, der inzwischen also tatsächlich stolze 40 Jahre auf dem sprichwörtlichen Buckel hat.