Der Vorteil für Nico ist, dass er sich in die Rolle hinleben kann und jung anfängt. Es ist sicher eine große Verantwortung und mehr Druck, eine Mannschaft zu führen, aber ich glaube, dass er das händeln kann. Es ist für einen jeden Spieler eine große Ehre das Kapitänsamt zu begleiten und wenn es wie bei Nico mit 22 Jahren der Fall ist. Ich glaube, die ganze Schweiz freut sich mit ihm.
Natürlich wäre Hischier wie auch Josi jetzt zu wünschen, dass es sportlich für ihre Teams etwas besser läuft. Klar, die Devils sind im Neuaufbau und brauchen ihre Zeit, doch die Predators kommen auch nicht so recht vom Fleck, obwohl sie deutlich höhere Ansprüche haben.
Nashville hat einfach zu viele Spieler in den Reihen, die nicht ihre Leistung abrufen und das lässt sich dann schwer kompensieren. Die besten Spieler sollten die besten Spieler sein. Offensiv sind sie zu schwach und defensiv zu anfällig. Auch spielen die Torhüter nicht ihr bestes Spiel, wie sie es schon gezeigt haben. Da kommt dann das eine in das andere, wenn man in eine negative Spirale reinkommt. Die besten Spieler müssen hier vorangehen, um diesen Abwärtstrend zu stoppen und in einen Siegeslauf zu kommen, sonst wird der Abstand größer und größer und es immer schwerer werden, noch einmal heranzukommen. Viel Zeit werden sie nicht mehr haben, um den Schalter umzulegen.
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Die Belastung auf die Spieler ist in diesem Modus enorm, aber es ist für alle Mannschaften gleich, denn es müssen in einem kleinen Zeitraum 56 Spiele absolviert werden. Das sollte nicht als Entschuldigung herhalten. Trotzdem besteht derzeit wegen des Zwei-Tages-Rhythmus auch keine Zeit, schlechte Spiele richtig zu verarbeiten und neu durchzustarten. Gleichzeitig ist es vielleicht eine Sache des Kopfes, wie man die Sache angeht. Man hat sofort die Chance besser zu spielen, als den Tag oder zwei Tage zuvor. Psychologisch wäre es wichtig, immer nach vorne zu schauen. Doch das ist leichter gesagt, als getan.
Das Tabellenbild ist immer noch sehr eng und es fällt auf, dass sich bis jetzt kein Team, mit Ausnahme der Toronto Maple Leafs in der Scotia North Division vielleicht, so richtig absetzen konnte. Man darf nicht vergessen, dass die Saison noch immer jung ist und noch nicht so viel gespielt wurde. Außerdem differiert die Spielanzahl der Teams teilweise deutlich. Ich gehe davon aus, dass sich in den nächsten Wochen diesbezüglich einiges tun wird und das eine oder andere Team ein bisschen davonziehen kann. Doch die Unterschiede werden definitiv nicht so groß sein, wie das in einer Saison mit 82 Spielen der Fall ist.
Für mich ist das Abschneiden der Carolina Hurricanes mit Nino Niederreiter sehr erfreulich. Nino wird kein Passgeber mehr werden, sondern immer eher ein Torjäger sein. Das zeigen auch seine neun Tore und nur vier Assists. Er steht mit seinen 13 Punkten in 22 Spielen im Vergleich zum Vorjahr, als er 29 Punkte in 69 Spielen erreichte, sehr gut da. Bei den Toren hat er seine Vorjahresmarke von elf schon fast erreicht und ich hoffe er kommt in dieser Saison an seine persönliche Bestmarke von 25 Tore heran. Das täte ihm sicher sehr gut. Für ihn ist es derzeit fast wie ein zweiter Frühling.