In der heutigen Ausgabe: Dallas Stars
Die Dallas Stars bleiben auf der Suche nach Konstanz: In den letzten zehn Jahren wurden die Stanley Cup Playoffs fünfmal verpasst, 2020 ging es sogar bis ins Stanley Cup Finale (2:4 gegen die Tampa Bay Lightning). Zuletzt gelang den Texanern dank eines starken Finnish in der regulären Saison der Sprung in die Endrunde, dort zogen sie bereits in der 1. Runde gegen die Calgary Flames knapp den Kürzeren (3:4).
Eine Szene, die von dieser Playoff-Serie in Erinnerung blieb, ist der Handshake zwischen beiden Mannschaften am Ende, denn reihenweise wurde einem Stars-Spieler gratuliert: Jake Oettinger. Auf den 23-jährigen Torwart war bereits in der Hauptrunde Verlass (48 Spiele, 46 Starts, 2,53 Gegentore/Spiel, 91,4 Prozent Fangquote, ein Shutout), in den Playoffs wusste der US-Amerikaner zu überragen: In den sieben Spielen gegen die Flames verbuchte Oettinger einen Gegentorschnitt von 1,81, einen Shutout sowie eine unglaubliche Fangquote von 95,4 Prozent. Sowohl bei Dallas als auch bei Calgary gab es deshalb nur eine Meinung: Oettinger gehört die Zukunft.
"Jakes Leistung in der abgelaufenen Saison hat für sich gesprochen", sagte Stars-GM Jim Nill. "Er hat hervorragende körperliche Voraussetzungen und Präsenz im Tor und zeigt zudem eine phänomenale mentale Stärke unter hohem Druck. Sein Eifer und Charakter neben dem Eis haben ihn auch zu einem Anführer in der Kabine gemacht. Er hatte einen großen Anteil am Team-Erfolg in der vergangenen Saison."
Umso spannender war die Frage, wie der neue Vertrag des Goalie-Talents aussehen würde. Die Stars einigten sich am 1. September auf einen "Brückenvertrag" über drei Jahre mit einem Gesamtvolumen von 12,0 Millionen US-Dollar und schafften damit Klarheit bei einer enorm wichtigen Personalie. "Ich habe allen Verantwortlichen klargemacht, dass ich langfristig hier in Dallas bleiben möchte", erklärte Oettinger. "Wenn ich einen Achtjahresvertrag hätte unterschreiben können, dann hätte ich das auch gemacht. Es muss aber für beide Seiten passen, also bin ich glücklich mit dem Prozess. Das Thema lastete definitiv auf meinen Schultern. Ich bin einfach nur froh, dass ich mich jetzt wieder nur auf Hockey konzentrieren kann."