Skip to main content

Predators fordern Schwergewichte

Nashville will es in den Playoffs mit den großen Kalibern der Liga aufnehmen

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Mit ihrer jüngsten Erfolgsserie haben die Nashville Predators bewiesen, dass sie nur noch einen kleinen Steinwurf von den Topteams der Liga entfernt sind und es in den Stanley Cup Playoffs auch mit den großen Kalibern aufnehmen können. Vier ihrer letzten fünf Spiele konnten die Predators siegreich gestalten. Darunter waren zwei achtbare Auswärtserfolge gegen die Stanley Cup Finalisten des vergangenen Jahres, die San Jose Sharks (3-1) und gegen den aktuellen Ligaprimus aus Washington (2-1 nach OT).

Drei Heimspiele in Folge sind bis zum Samsatg für die Predators terminiert. Als erstes Team gaben am Montag die Arizona Coyotes ihre Visitenkarte in der Bridgestone Arena ab. Die Coyotes erwiesen sich dabei als dankbare Gäste und entfachten in den Predators das aufgrund ihres Ausrutschers in Carolina (4-2 Niederlage am Samstag) verloren gegangene Selbstbewusstsein neu.

"Wir waren mit unserem Spiel in Carolina nicht zufrieden; wir haben zwar einige Dinge gut gemacht, vieles lief aber auch schlecht", urteilte Predators Verteidiger Ryan Ellis. "Ich denke, heute war unser Spiel kompletter. Es geht immer besser, aber heute war es schon ziemlich gut. Pekka Rinne hat einige großartige Saves zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Alles in allem war unser Team gut."

Doch den Mannschaftsgeist von Ryan Ellis in Ehren, der 26-jährige Defensivcrack war selbst maßgeblich am 3-1 Heimerfolg beteiligt. Im zweiten Spielabschnitt verwertete er ein Zuspiel von Craig Smith mit einem One-Timer zum 2-0 und im Schlussdrittel tütete er den Heimsieg mit dem Treffer zum 3-0 ein.

Video: ARI@NSH: Ellis versenkt Onetimer gegen Smith

Redlich bedankte sich Ellis vor allem bei seinem Teamkollegen Craig Smith, der beide Treffer auflegte. Mit Smith fand eine wichtige Stütze der Predators am Montag pünktlich zur heißen Phase der Saison seine Form wieder. Für den klassischen 20-Tore Mann Smith war die Ausbeute der laufenden Spielzeit bislang zweifellos unzufrieden stellend. In 68 Spielen verbuchte er lediglich neun Tore und ebenso viele Assists.

Von einem persönlichen Rückschlag - Smith musste das Gastspiel bei den Hurricanes als gescratchter Spieler von der Tribüne aus verfolgen - ließ er sich nicht verunsichert und machte am Montag zwei Punkte.

"Ich bin immer noch der gleiche Spieler. Meine Frisur ist die gleiche und ich fahre noch den gleichen Weg zum Stadion", scherzte Smith. "Ich habe nichts verändert. Es war schwer aber auch gut. Wir haben hier einige Jungs in der Kabine, die zurzeit richtig gut spielen, viele Tore machen und die Spannung hochhalten. Es läuft großartig."

Einer dieser Spieler, bei denen es zurzeit richtig gut läuft, ist Viktor Arvidsson. Der 23-jährige Shootingstar hat aktuell eine fünf Spiele andauernde Punkteserie und eine drei Spiele währende Torserie am Laufen. Am Montag stellte er mit seinem Treffer zum 1-0 die Weichen zum Sieg für Nashville. Mit 53 Punkten (27 Tore, 26 Assists) rangiert er hinter Filip Forsberg (54 Punkte) und Ryan Johansen (55 Punkte) teamintern auf dem dritten Rang der Scorerliste.

Dank des jüngsten Erfolges kletterten die von ihren jungen Stürmern angeführten Predators auf den dritten Platz der Central Division. Doch der Abstand zu den St. Louis Blues ist hauchdünn. Mit den Calgary Flames und San Jose Sharks hat Nashville bis Samstag zwei echte Schwergewichte vor der Brust und sie müssen sich kräftig ins Zeug legen, um ihren Verfolgern zu trotzen.  

Mehr anzeigen