Connor Bedard von den Chicago Blackhawks hat am Dienstag seinen ersten NHL-Hattrick verbucht. Mit dem Dreierpack und zusätzlich noch einem Assist besaß der 20 Jahre alte Center den Löwenanteil am 7:3-Heimsieg gegen die Ottawa Senators und Tim Stützle. Für den First-Overall-Pick beim NHL Draft 2023 war es das dritte Vier-Punkte-Spiel in der Liga.
„Das ist wirklich toll. Das gesamte Team freut sich mit in einem solchen Moment“, sagte Bedard nach seiner Galavorstellung im United Center. „Die Reaktion der Fans war ebenfalls großartig. Wir bekommen so viel Unterstützung von ihnen. Zu Hause ist so ein Hattrick natürlich etwas ganz Besonderes.“
Bedard zündete sein Offensivfeuerwerk bei einem Powerplay im ersten Drittel. Sein Mitspieler Andre Burakovsky zog auf der linken Seite zur Torlinie und legte die Scheibe mit einem Querpass auf den im rechten Bullykreis postierten Youngster ab. Der ließ Ottawas Schlussmann Linus Ullmark mit einem Handgelenkschuss keine Chance und stellte den Zwischenstand auf 3:0 (18.).
„Das Tor ist zu einem guten Zeitpunkt gefallen. Wir haben gemutmaßt, dass die Senators wegen ihres Back-to-Back-Spiels etwas müde sein würden und dass wir sie deshalb gerade durch unser Powerplay in Schwierigkeiten bringen könnten. Genauso ist es beim 3:0 gekommen“, äußerte sich Bedard über seinen ersten Treffer an diesem Abend.
Gleich in der Anfangsphase des zweiten Drittels legte er nach. Aus der eigenen Zone setzte er zu einem Slalomlauf durch die gegnerische Abwehr an und vollendete aus dem Slot eiskalt zum 4:0 (23.). Zu Beginn des letzten Abschnitts präsentierte sich Bedard erneut hellwach. Nach einem Bullygewinn von Ryan Greene kam er auf der linken Seite an die Scheibe und beförderte sie trocken zum 5:3 (44.) in die Maschen. Auf seinen dritten Treffer folgte ein ausgedehnter Kappenregen.
Und weil er so gut drauf war, bereitete Bedard wenig später das 6:3 seiner Mannschaft vor (49.), mit dem die Blackhawks ihrem Kontrahenten endgültig den Zahn zogen. Mit einem No-Look-Rückpass bediente er den mitgelaufenen Ryan Donato, der keine Mühe hatte, den Puck im Gäste-Gehäuse unterzubringen.




















