Sakic räumt dem Neuzugang offenbar gute Chancen ein, als Starter zu agieren. Georgiev verleiht dies ein gutes Gefühl: "Das ist ein großer Schub und genau das, was ich brauchte. In den letzten Spielzeiten hatte ich keine große Chance zu spielen. Nun zu hören, dass der Stanley Cup Champion an einen glaubt und auch daran, dass man deren Mann sein kann, ist alles, was ich jemals wollte. Ich glaube an mich. Es ist großartig zu hören, dass dieses Team Vertrauen in mich hat. Ich arbeite hart daran, um zu beweisen, dass sie richtig lagen."
Sein Torwart-Kollege Francouz spielt bereits seit der Saison 2018/2019 für die Avalanche, hat allerdings mit 57 NHL-Spielen weniger Partien bestritten als Georgiev. Der 32-Jährige Tscheche wechselte erst mit 28 Jahren nach Nordamerika. Zuvor hatte er in der KHL und in der 1. Liga seines Heimatlandes gespielt. Mit 92,1 Prozent gehaltener Schüsse hat er in der NHL eine gute Quote vorzuweisen. In den Playoffs der zurückliegenden Spielzeit hütete er in sieben Partien das Tor, blieb einmal ohne Gegentor und parierte 90,6 Prozent der Schüsse. Im 3. Spiel der Finalserie um den Stanley Cup gegen die Tampa Bay Lightning kam er für Kuemper in die Partie, konnte allerdings die 2:6-Niederlage nicht abwenden.
Gleichwohl bringt er die Erfahrung mit, die Georgiev noch fehlt. Er weiß, wie ein erfolgreicher Playoff-Lauf bis hin zum Titelgewinn funktioniert. Die Rangers gelangten vergangene Saison zwar immerhin bis in das Eastern Conference Finale, in dem sie Tampa Bay unterlagen, allerdings hatte Georgiev nur zwei Playoff-Spiele bestritten. Immerhin: Mit einer Save-Quote von 93,5 Prozent überzeugte er in der K.O.-Runde. Nun sollen Georgiev und Francouz gemeinsam für Stabilität sorgen.
"Ich freue mich darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten und ein großartiges Tandem zu bilden", sagt Georgiev. Sakic glaubt an seine beiden Goalies: "Ich denke, sie werden ein großartiges Duo sein."