Am Sonntag siegten die Florida Panthers in Spiel 7 ihrer Serie in den Stanley Cup Playoffs im TD Garden gegen die favorisierten Boston Bruins mit 4:3 nach Verlängerung und zogen dadurch in die zweite Runde der K.o.-Phase ein. Logisch, dass die Stimmung im Lager der Panthers auch am Tag nach der Überraschung gut war.

Trainer Paul Maurice stellte sich am Montag in Florida einer Medienrunde, in der er auf die aufregenden letzten Stunden zurückblickte und einen ersten Blick auf die kommenden Tage warf. Als nächstes warten die Toronto Maple Leafs auf die Panthers. Spiel eins der Best-of-7-Serie steigt am Dienstag (7 p.m. ET; NHL.tv; Mi. 1 Uhr MESZ) in Toronto.

Angesprochen darauf, ob er das Gefühl habe, dass seine Schützlinge etwas Größeres erreicht hätten, als nur eine Erstrundenserie zu gewinnen, geriet Maurice ins Schwärmen. "Ja, das habe ich", bestätigte der Coach. "Normalerweise spielt man das herunter, aber das war wirklich fantastisch. Ich meine, nach Boston zu kommen und ein Team zu schlagen, das eine historische Saison hinter sich hat, und das zu Recht, ist herausragend. Ihre fünfte Reihe ist so gut wie die dritte Reihe vieler Teams in der NHL, wirklich. Ich glaube also, dass dies einer dieser besonderen Momente ist, die wir auf ewig in Erinnerung behalten dürfen."

Und der Erfolgshunger seiner Mannschaft sei damit längst noch nicht gestillt, wie Maurice betonte: "Das Interessante daran ist, dass ich nach Spiel 7 gefragt wurde: 'Bist du jetzt zufrieden? Eigentlich macht es einen hungrig nach mehr. Es macht einem noch mehr Lust auf weitere Siege."

Gefragt danach, wie er nun vorgehen wolle, damit das Team nicht zu früh mit dem Erreichten zufrieden ist, erklärte der Coach: "Ich glaube, ich habe meine Meinung dazu im Laufe der Jahre geändert. Ich würde sagen, vor 10, 15 Jahren hätte ich vielleicht gedacht: 'Wir müssen das rasch abhaken und direkt konzentriert weitermachen. Jetzt sehe ich das etwas entspannter. Heute machen wir frei, also können wir es durchaus alle ruhig auch mal etwas genießen. Wir werden den heutigen Tag zur Entspannung nutzen und uns mit dem morgigen Tag befassen, wenn er kommt."

Was sich mit dem Gegner Toronto im Vergleich zu den Bruins ändern werde, wurde Maurice auch gefragt. "Das wird interessant werden", befand der Coach. "Wir spielen sehr ähnlich wie Tampa, und Toronto spielt sehr ähnlich wie Boston, nur mit anderem Personal. Aber die Struktur des Spiels ist die gleiche, so dass es für die Trainer ein wenig leichter wird zu entscheiden, was sie ihrem Team in der Vorbereitung zeigen müssen.