"Ich beschloss mich zumindest so lange dort aufzuhalten bis der Kollege seinen Platz zurückfordern würde", erläuterte der Glückliche später. Denn in der Tat ging es dann sehr schnell. Nicht nur die 13.909 Zuschauer befanden sich noch nicht wieder alle auf ihren Plätzen, als Orr für die Entscheidung sorgte, sein Kollege hatte sich ebenfalls noch nicht wieder auf dem angestammten Platz eingefunden.
Ruck-zuck war die herausragende Szene für Lussier im Kasten. Der Siegtorschütze ging in der Pose eines fliegenden Supermann in die Eishockeygeschichtsbücher ein und mit ihm das berühmte Foto und sein Fotograf.
Pech für den Kollegen, der eigentlich auf diesem Hocker sein Glück hätte versuchen dürfen. Er tauchte erst unmittelbar danach mit einem Kaltgetränk in seiner Hand wieder in der West-Ecke des Spielfeldes auf. Doch da war es für das Foto des gefeierten Siegtorschützen bereits zu spät.
"Ich habe ihm schlicht gesagt, dass er seine Position jetzt wieder einnehmen könne, ich hätte alles was ich bräuchte", scherze der Glückspilz noch Jahre später über den vielleicht glücklichsten Foto-Moment seines Lebens.
Als Lussier in seiner Redaktion eintraf, gab er gegenüber seinem Chef direkt an, dass er sich sicher sei ein paar gelungene Aufnahmen vom Siegtorschützen im Kasten zu haben und begab sich umgehend in die Dunkelkammer, um den Film aus der Kamera zu entwickeln.
Rasch deuteten die Finger aller Verantwortlichen auf diese eine Aufnahme zur Veröffentlichung. "Das hier. Zieh es ab. Ganz groß", war der einhellige Tenor in der Runde.
"Ich hätte das Foto niemals bekommen, wenn der andere Fotograf nicht zu spät aus der Pause zurückgekommen wäre", war sich Lussier stets der glücklichen Umstände des Zustandekommens bewusst.