Die Hauptscheinwerfer waren ausgeschalten, Mann für Mann betraten sie im Spotlight das Eis. Die LED-Lichter der Armbänder, die an die 21.729 Fans verteilt wurden, blinkten. Sie liefen über das alte Logo am Mittelbully, stellten sich an der blauen Linie in Reihe auf und hörten der wuchtigen US-Nationalhymne zu.
Mit von der Partie waren gepriesene Veteranen der Meistermannschaften aus den Jahren 2010, 2013 und 2015: Jonathan Toews, Patrick Kane, Marian Hossa, Duncan Keith, Brent Seabrook. Andere hatten sich schon ein oder zwei Stanley Cup Ringe verdient: Corey Crawford, Brian Campbell, Marcus Kruger.
Und da waren die Rookies, sechs an der Zahl, wovon vier ihr NHL-Debüt gaben. Keiner hatte eines wie Auston Matthews, der Nr. 1 Pick vom NHL Draft 2016, der mit vier Toren bei seinem ersten Auftritt für die Toronto Maple Leafs, einer 4-5 Overtimeniederlage gegen die Ottawa Senators, einen Rekord der modernen Ära aufstellen konnte.
Da waren die Stürmer Ryan Hartman, 22, und Vinnie Hinostroza, 22, die vergangene Saison die meiste Zeit in der American Hockey League verbracht hatten. Stürmer Tyler Motte, 21, und Nick Schmaltz, 20, spielten in der NCAA und die Verteidiger Gustav Forsling, 20, aus der Schwedischen Hockey League sowie Michal Kempny, 26, der aus der Kontinental Hockey League kam.