Die Colorado Avalanche haben am Sonntagabend in der Ball Arena mit 2:0 gegen die Philadelphia Flyers gewonnen. Dabei gelang Avalanche-Torwart Mackenzie Blackwood im zweiten Spiel in Folge ein Shutout. Für den 28-jährigen Kanadier getradet zu haben, erweist sich für Colorado bislang als Volltreffer.
Blackwood dreht in Denver voll auf
Blackwood wehrte alle 24 Schüsse der Flyers ab und wurde zum Spieler des Spiels gewählt. Zwei Tage zuvor parierte er bereits alle 19 Schüsse der St. Louis Blues. Somit kommt der 1,93 Meter große Linksfänger auf zwei Shutouts in Folge.
„Ich fühle mich in jedem Spiel ähnlich. Manchmal stimmen die Ergebnisse, manchmal nicht. Ich versuche an jedem Tag gleich zu spielen“, sagte Blackwood. „Manchmal hat der Gegner bessere Chancen, manchmal können wir voll abriegeln. So ist Eishockey eben. In den letzten beiden Partien haben wir einen unglaublichen Job in der Defensivzone gemacht und genau richtig gespielt.“
Die Avalanche fädelten am 9. Dezember 2024 einen Trade mit den San Jose Sharks ein, der Blackwood nach Denver brachte. Im Austausch wechselten Torwart Alexandar Georgiev, Stürmer Nikolai Kovalenko, ein Zweitrunden-Pick im NHL Draft 2026 und ein Fünftrunden-Pick 2025 nach San Jose. Colorado erhielt außerdem Angreifer Giviani Smith sowie ein Fünftrunden-Pick 2027. Ein Deal, der sich für Colorado und Blackwood ausgezahlt hat.
Für die Sharks kam der Kanadier in 19 Spielen (17 Starts) zum Einsatz und hatte dabei eine 6-9-3-Bilanz, einen Gegentorschnitt von 3,0, eine Fangquote von 91,1 Prozent und einen Shutout.
Für die Avalanche absolvierte der 28-Jährige ebenfalls 19 Spiele (18 Starts) mit deutlich besseren Statistiken: Blackwood kommt für seinen neuen Arbeitgeber auf eine 12-5-2-Bilanz, 2,03 Gegentore/Spiel, 92,5 Prozent Fangquote und zwei Shutouts. Damit zählt er seit seinem Wechsel zu den statistisch drei besten Torhütern in der gesamten NHL. Nur Connor Hellebuyck (Winnipeg Jets; 20 Starts, 16 Siege, 1,94 Gegentore/Spiel, 92,5 Prozent Fangquote, drei Shutouts) und Logan Thompson (Washington Capitals; 14 Starts, 12-1-2, 1,83 Gegentore/Spiel, 93,4 Prozent Fangquote, zwei Shutouts) kommen im selben Zeitraum auf noch bessere Werte.
„In den letzten paar Spielen haben wir keine hochkarätigen Torchancen zugelassen. Wir haben gut verteidigt. Wenn wir mal nicht zur Stelle waren, dann war er es“, lobte auch Colorados Trainer Jared Bednar seinen Schlussmann und sieht in den weißen Westen einen Erfolg der ganzen Mannschaft: „Es ist eine Kombination aus beidem. So, wie es sein sollte.“




















