Die weiteren Treffer gegen Florida gingen auf das Konto von Nylander, Mitch Marner, Alex Kerfoot und Michael Bunting. Für Nylander war das Erfolgserlebnis besonders wichtig, weil er zuvor ungewohnter Weise in vier Spielen hintereinander kein Tor erzielt hatte. "Es ist natürlich schön, ein Tor zu machen", sagte er. "Mein Spiel ist in den letzten beiden Spielen bereits besser geworden, also bewegt sich alles in die richtige Richtung."
Dies sieht Matthews ähnlich. "Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt und die Angriffswellen, als unser Gegner so richtig ins Rollen kam, überstanden. Unser Torwart hat in dieser Phase einige großartiges Saves gemacht", lobte er den Schlussmann Matt Murray, der mit 33 Paraden ein starker Rückhalt war. Über das gesamte Spiel verzeichneten die Panthers mit 35:27 Torschüssen sogar mehr Abschlüsse als der Gegner.
"Ich fand, dass Murray großartig gespielt hat", lobte auch Trainer Keefe den Goalie. "Unsere Jungs haben vor ihm ebenfalls einen guten Job gemacht. Wir haben gegen eine sehr dynamische Offensivmannschaft gespielt und deren Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Und wenn sie sich trotzdem befreien und gefährlich werden konnten, ließ er (Murray) es so leicht aussehen. Das hat mir gut gefallen."
Die Panthers waren mit der Hypothek einer 3:6-Niederlage gegen die Philadelphia Flyers nach Toronto gereist. Davor hatten sie jedoch in sieben Spielen hintereinander gepunktet und sechs davon gewonnen. Die Panthers wären mit einem Sieg gegen die Gastgeber auf einen Wildcard-Rang für die Stanley Cup Playoffs gesprungen, verpassten aber diese Gelegenheit.