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Das Powerranking zeigt die fünf Aufsteiger und Absteiger der Woche von NHL.com/de. Der Tabellenstand ist dabei nicht unbedingt ausschlaggebend, sondern die Leistungen in der vergangenen Woche. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

In den vergangenen sieben Tagen gelang es sieben Mannschaften sich schadlos zu halten, darunter mit den Vegas Golden Knights (3-0-0) und den New Jersey Devils (3-0-0) die Spitzenreiter der Pacific und Metropolitan Division. Den Seattle Kraken (2-0-0) gelang es ihre Siegesserie auf fünf Spiele auszubauen. Die San Jose Sharks (0-1-1) hatten neben den unten aufgeführten Absteigern, ebenfalls wenig Grund zur Freude.
Fünf Aufsteiger:
1. Arizona Coyotes
Den Arizona Coyotes gelang durch drei Siege in der Fremde bei den Washington Capitals (3:2), Buffalo Sabres (4:1) und New York Islanders (2:0) ein gewaltiger Sprung nach vorne von Platz 28 auf 19 mit einer Punktgewinnquote von 50,0 Prozent (6-6-1).
Die Defensivabteilung der Coyotes ließ nur wenig anbrennen, in Elmont gelang Torhüter Karel Vejmelka (24 Saves) sogar sein zweiter NHL-Shutout. Als punktbester Feldspieler zeichnete sich Rechtsaußen Clayton Keller (1 Tor, 4 Assists) aus.
Ihre Auswärtstour setzen die Coyotes mit Auftritten bei den Devils, New York Rangers und Golden Knights fort.

ARI@BUF: Maccellis Pass wird abgefälscht

2. Los Angeles Kings
In der heimischen Crypto.com Arena fühlten sich die Los Angeles Kings richtig wohl und fuhren in den Partien gegen die Florida Panthers (5:4), Minnesota Wild (1:0) und Chicago Blackhawks (2:1 OT) sechs von sechs möglichen Punkten ein.
Das Spiel gegen die Blackhawks entschied der Schweizer Linksaußen Kevin Fiala (1 Tor, 1 Assist) in einem Herzschlagfinale, als in der Overtime noch 1,4 Sekunden auf der Uhr standen. Schlussmann Jonathan Quick (21 Saves) hielt gegen die Wild seinen Kasten sauber und verdiente sich seinen 57. NHL-Shutout.
Nach einem weiteren Heimspiel gegen die Detroit Red Wings, können die Kings im Westen Kanadas bei den Calgary Flames und Edmonton Oilers beweisen, dass sie auch auswärts nur schwer zu schlagen sind.

CHI@LAK: Fiala schießt OT-Tor 1,4 Sek, vor Ende

3. Colorado Avalanche
Die Colorado Avalanche wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie bezwangen bei der NHL Global Series Finnland 2022 zweimal die Columbus Blue Jackets (6:3, 5:1) und verließen, zurück in Nordamerika, auch gegen die Nashville Predators (5:3) das Eis als Sieger.
Der Torhunger von Rechtsaußen Mikko Rantanen (5 Tore, 3 Assists) war kaum zu stillen. Rechtsaußen Logan O'Connor (4 Tore) machte als zweitbester Vollstrecker auf sich aufmerksam und Center Nathan MacKinnon (9 Assists) als punktbester Spieler.
Kommende Woche trifft der amtierende Stanley Cup Champion auf die Carolina Hurricanes (2x) und St. Louis Blues.

NSH@COL: Rantanen trifft von der Strafbank kommend

4. Toronto Maple Leafs
Mit den Boston Bruins (2:1), Hurricanes (3:1) und Golden Knights (4:5 OT) als Gegner, hatten die Toronto Maple Leafs ein richtig schweres Programm zu absolvieren, umso höher ist zu bewerten, dass sie aus den Begegnungen fünf Punkte mitnehmen konnten.
Rechtsaußen Mitch Marner (1 Tor, 4 Assists) war an fünf von Torontos neun Treffern beteiligt. Je zweimal netzten Center Auston Matthews (2 Tore, 2 Assists) und Verteidiger Timothy Liljegren (2 Tore) ein.
Kommende Woche gastieren die Pittsburgh Penguins, Vancouver Canucks und Devils bei den Maple Leafs, die zwischendurch noch ein Gastspiel in Pittsburgh geben.

BOS@TOR: Matthews verwertet den Pass im Powerplay

5. Winnipeg Jets
Von Woche zu Woche gelingt es den Winnipeg Jets in der ligaweiten Tabelle Plätze gutzumachen. In den vergangenen sieben Tagen fuhren sie Heimerfolge gegen die Blackhawks (4:0) sowie Dallas Stars (5:1) ein und sind seit mittlerweile sieben Spielen in der regulären Spielzeit ungeschlagen (6-0-1).
Unter den sieben Torschützen der Jets trafen Linksaußen Pierre-Luc Dubois (2 Tore, 1 Assist) und Center Mark Scheifele (2 Tore, 1 Assist) doppelt. Aber auch das Defensivverhalten wusste mit nur einem Gegentor zu überzeugen. Gegen Chicago verdiente sich Torhüter Connor Hellebuyck (30 Saves) seinen zweiten Saison-Shutout.
Ihre Führung in der Central Division würden die Jets gerne bei den Flames und in Seattle sowie zuhause gegen die Anaheim Ducks verteidigen.

MTL@WPG: Connor trifft in der Verlängerung

Fünf Absteiger:
1. Buffalo Sabres
Vergangenen Freitag gehörten die Buffalo Sabres zu den fünf Aufsteigern, doch das Blatt hat sich in Buffalo gewendet. Es folgten Niederlagen bei den Hurricanes (3:5) sowie den Tampa Bay Lightning (3:5) und auch im heimischen KeyBank Center gab es für das Team von Trainer Don Granato gegen die Coyotes (1:4) und Golden Knights (4:7) nichts zu holen.
Erfolgserlebnisse der Sabres beschränkten sich auf die persönlichen von Rechtsaußen Tage Thompson (3 Tore, 1 Assist), Center Casey Mittelstadt (2 Tore) sowie weiteren sechs Torschützen.
Wieder einmal einen Sieg feiern, würden die Sabres am liebsten zuhause gegen die Bruins und Canucks sowie als Gast der Ottawa Senators.

Granato_Sabres

2. Edmonton Oilers
Zwei von acht möglichen Punkten war die magere Ausbeute der Edmonton Oilers aus ihren Begegnungen mit den Stars (2:6), Capitals (4:5), Lightning (3:2) und Hurricanes (2:7). In Carolina mussten die Oilers nicht nur ohne ihren Top-Stürmer Evander Kane (Ausfall drei bis vier Monate) auskommen, sondern wurden auch noch kräftig herumgewirbelt.
Die Oilers fingen sich im Schnitt fünf Gegentore pro Spiel ein, was die Offensivabteilung, angeführt von Kapitän Connor McDavid (3 Tore, 4 Assists) und dem Kölner Leon Draisaitl (3 Tore, 2 Assists), nicht kompensieren konnte.
Erneut ohne Kane werden die Oilers ihr Auswärtsspiel bei den Panthers und ihre Heimpartie gegen die Kings bestreiten.

EDM@TBL: Draisaitl trifft per Rückhand

3. Calgary Flames
Bei den Islanders (3:4 OT), zweimal gegen die Devils (3:4 OT) und in Boston (2:3), kassierten die seit sieben Spielen sieglosen Calgary Flames ihre Saisonniederlagen vier bis sechs (5-6-2).
Wie den zweifachen Torschützen Elias Lindholm (2 Tore, 1 Assist) und Mikael Backlund (2 Tore, 1 Assist), gelangen fünf Spielern der Flames drei Scorerpunkte.
Endlich wieder doppelt punkten, möchten die Flames gegen die Jets und Kings im heimischen Scotiabank Saddledome sowie in Tampa Bay, zum Auftakt ihrer Reise an die Ostküste.
4. Ottawa Senators
Die Senators traten nach ihren Heimpleiten gegen die Philadelphia Flyers (1:2) und Canucks (4:6) nicht nur auf der Stelle, sondern es ging weiter bergab. Immerhin einen Punkt konnten die Senators in New Jersey (3:4 OT) retten.
Die meisten Akzente im Spiel nach vorne setzten bei den Senators Rechtsaußen Claude Giroux (2 Tore, 1 Assist), Tim Stutzle (1 Tor, 2 Assists) sowie die zweifachen Torschützen Center Shane Pinto (2 Tore) und Verteidiger Travis Hamonic (2 Tore).
Ottawa hat in den nächsten sieben Tagen erneut die Chance auf sechs Punkte. Werden sie diese in Philadelphia sowie zuhause gegen die Islanders und Sabres nutzen?
5. Chicago Blackhawks
Vor 14 Tagen teilten sich die Chicago Blackhawks mit einer Punktgewinnquote von 57,1 Prozent ligaweit noch den zehnten Platz. Seitdem konnten die Blackhawks nur in einem von sechs Spielen einen Zweier einspielen (1-2-3), zuletzt mussten sie sich in Winnipeg (0:4) und Los Angeles (1:2 OT) geschlagen geben.
Chicagos einziges Tor schoss Rechtsaußen Taylor Raddysh aus einer Überzahlsituation heraus. Bei eigener Unterzahl fingen sich die Blackhawks drei Gegentore ein (62,5 Prozent).
Sowohl ein besseres Penalty Killing wie auch mehr Durchschlagskraft in der Offensive wollen die Blackhawks in Anaheim sowie gegen die Hurricanes und Blues vor eigener Kulisse zeigen.