Der Finne Oscar Hemming, Rang 11 bei den nordamerikanischen Feldspielern, kann auf die Draft-Erfahrung seines Bruders Emil verweisen, der 2024 von den Dallas Stars in der ersten Runde an Nummer 29 gezogen wurde.
„Ich erinnere mich, dass ihm am Ende die Beine zitterten. Er zitterte mit den Beinen und die ganze Reihe zitterte mit. Das lag wohl daran, wie nervös er war. Ich hatte ihn zuvor noch nie so nervös gesehen“, schildert Hemming das Geschehen von vor zwei Jahren.
Hemmings Landsmann Oliver Suvanto gehört auch zur Draft-Klasse. Er steht bei den internationalen Feldspielern auf Platz 3. „Ich bin sichtlich begeistert. Es ist toll, da steht ein schöner Event an. Die letzte Nacht war wegen des Jetlags ziemlich anstrengend, aber ich weiß nicht, wie es in der nächsten Nacht wird. Mal sehen, mal sehen. Hoffentlich läuft alles gut“, wünscht sich der 17-Jährige.
Von welchem Team an welcher Position er ausgewählt wird, das steht noch in den Sternen. „Natürlich ist es vor dem Draft schwer zu sagen, wohin man kommt – wie immer –, und wenn dann die Transfers stattfinden, weiß ich nicht, ob es dann vielleicht noch schwerer zu sagen ist, aber ich glaube, die Teams geben nicht so viele Hinweise, dass sie einen auswählen werden“, möchte auch er keine Prognose geben.
Auf Platz 4 bei den internationalen Feldspielern folgt Viggo Bjorck, dessen Bruder Wilson im vergangenen Jahr von den Vancouver Canucks in der 5. Runde an Nummer 143 gedraftet wurde. „Ich bin gestern Abend angekommen, aber ja, meine Mutter, mein Vater und mein Bruder sind hier, daher ist es etwas Besonderes, diesen Moment mit ihnen zu teilen. Ich weiß nicht, ob man nervös sein soll, weil es ja keine schlechten Alternativen gibt, aber es wird wohl so sein, dass man vielleicht das Gefühl hat, dass es immer näher rückt und dass spannende Zeiten bevorstehen. Ich werde die ganze Zeit den Aufenthalt hier genießen. Ich genieße es gerade, mit euch zu reden, also wird alles Spaß machen.“