Ovechkin gelang kein Treffer bei der 2:4-Niederlage der Capitals am vergangenen Samstag gegen die Toronto Maple Leafs im Air Canada Centre, doch seine Anwesenheit begünstigte einen Treffer von Nicklas Backstrom zum 1:3. Ovechkin irritierte durch seine Präsenz einen Verteidiger unmittelbar vor dem Kasten des Gegners.
Die bisherigen 537 Tore in der NHL-Karriere des Kapitäns, darunter sieben Spielzeiten mit mindestens je 50 Treffern, haben ihm eine große Erfahrung eingebracht. Und auch mit seinen nun 31 Jahren ist er noch nicht zu alt um sich weiterzuentwickeln.
"Die Defensivspieler können inzwischen alle toll Schlittschuhlaufen. Die Stürmer arbeiten mit in der Defensive. Man muss neue Wege finden um Tore zu erzielen. Naturgemäß gibt es direkt vor dem Tor viele Rebounds. Man muss da sein wenn sie entstehen."
Spieler wie Joe Pavelski von den San Jose Sharks, die zu den besten der Liga in Sachen abgefälschte Torschüsse gehören, arbeiten regelmäßig in diesem Bereich. Ovechkin ist sich dessen natürlich bewusst. Training zahlt sich langfristig eben aus. Am 20. Oktober hat er mit einem Abgefälschten Schuss die Entscheidung gegen die Florida Panthers herbeigeführt.
"Man weiß nie genau wohin die Scheibe kommt. Manchmal muss man da halt auch ein wenig Glück haben, wenn man erfolgreich sein möchte. Aber das kann das Spiel dann halt auch entscheiden."
Und genau das wollen Trotz, Ovechkin und der Rest der Capitals dadurch gerne ein Stück weit erzwingen.
"Ich kann ihm nicht sagen wie er Tore schießen soll. Das weiß er schon selber. Aber ich kann ihm erklären wie er sein Spiel noch vielfältiger machen kann. So dass es für die Gegner noch schwerer auszurechnen geht. In Toronto hat das schon ganz gut geklappt. Darauf lässt sich aufbauen, daran können wir weiter arbeiten."
"Ovechkin hat Connor Carrick aus dem Weg geräumt und das ist etwas was wir zukünftig noch weiter einsetzen und verbessern können, so dass wir noch starker werden."