„So etwas macht er bereits seit 20 Jahren. Wenn man Ovi so den Puck auflegt, dann gibt es nichts zu halten. Das macht er einfach klasse und er profitiert auch von dem Verkehr vor dem Tor. Ovi macht das halt richtig gut“, so Thompson.
„Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, doch dann hatten wir zur richtigen Zeit das Glück auf unserer Seite. Das ist eine dieser Spielsituationen gewesen, von denen wir letztes Jahr wenige hatte. Einfach eine dieser Situationen, in denen man manchmal Glück hat, und die nehmen wir jetzt mal mit“, freute sich Center Dylan Strome über Ovechkins Tor zur rechten Zeit, das sich letztendlich als Gamewinner herausstellte.
Sonderlob vom Trainer
„Das war ein wichtiges Tor, zu einem wichtigen Zeitpunkt. Eine Führung mit einem Tor gibt noch keine Sicherheit. Dieses zweite Tor war großartig. Er braucht halt nicht viel Zeit und auch nicht viel Platz, um zu schießen. Ich hatte von der Bank eine perfekte Sicht auf die Szene. Das war schon ein tolles Zusammenspiel in diesem wichtigen Moment“, beschrieb Trainer Spencer Carbery die Szene, in der Strome Ovechkin den Puck auflegte.
Für Washingtons Kapitän war der Treffer zum 2:0 in seiner 1499. NHL-Partie das 899. Tor seiner NHL-Karriere, die in der Saison 2005/06 begann. Ovechkin braucht noch ein Spiel, um die 1500 zu erreichen. Unter den aktiven Spielern steht er hinter Brent Burns (1505) an zweiter Stelle und er würde damit der 24. Spieler in der Geschichte der NHL werden, der 1500 Spiele bestritten hat.
Das 900. im 1500. in greifbarer Nähe
Noch nie erreichte ein Spieler die magische Grenze von 900 Toren. Bereits jetzt ist Ovechkin der Rekord-Torschütze der Liga, nachdem er in der vergangenen Saison am 6. April in der Partie gegen die New York Islanders mit seinem 895. NHL-Tor Wayne Gretzky überholte, der im Jahre 1999 seine Karriere mit 894 Toren beendet hatte.
In einer anderen Kategorie zog Ovechkin am Freitag in Columbus mit Gretzky als Rekordhalter gleich: Es war sein 336. Treffer im dritten Drittel einer NHL-Partie. Zudem wurde ihm noch ein Assist beim Powerplaytreffer von Connor McMichael zum Endstand in der 57. Minute. Ovechkin bewies nicht nur wegen seiner zwei Scorerpunkte wieder einmal, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Insgesamt bekam er 18:15 Minuten Eiszeit und damit die zweitmeiste unter den Stürmern der Capitals.