"Er ist der Beste", erkannte MacKinnon die Qualität von McDavid an. "Er ist schon eine Weile der beste Spieler der Liga und wir werden eine komplette Teamleistung brauchen, um ihn zu stoppen. Das gleiche gilt für Draisaitl."
"Bei ihm gibt es viel, was einem gefallen muss", lobte McDavid seinerseits seinen gegenüber. "Er ist ein unglaublich guter Skater, er ist stark, spielt auf höchster Geschwindigkeit und macht es schwer ihn zu verteidigen."
Unterstützung für die Topscorer
Es wird jedoch nicht nur auf die Topscorer ankommen, beide Teams haben weitere Spieler, die eine Partie entscheiden können. Auf Edmontons Seite wären Evander Kane und Zach Hyman zu nennen. Kane bringt es in den Playoffs aus 15 Punkte (12 Tore, 3 Assists), Hyman sammelte zwölf Zähler (8 Tore, 4 Assists). MacKinnon darf für Colorado auf Unterstützung von Kapitän Gabriel Landeskog, Mikko Rantanen, Nazem Kadri und Cale Makar hoffen. Kadri zählte diese Saison mit 87 Punkten (28 Tore, 59 Assists) zu den großen positiven Überraschungen und lieferte in den Playoffs bisher fünf Tore und fünf Assists.
"Als Mannschaft will man einen Spieler, der im Angriff und der Abwehr spielen kann, Bullys nehmen kann und als Mitspieler alles mitbringt, was man Spiel für Spiel braucht", erklärte Colorados Verteidiger Erik Johnson mit Blick auf Kadri. "Ich glaube nicht, dass wir ohne ihn so weit gekommen wären."
Torhüter stehen vor harter Prüfung
Mike Smith und Darcy Kuemper dürften eine anstrengende Serie vor sich haben. Die beiden Torhüter treten gegen die beiden besten Offensiven der Playoffs an und müssen daher in Bestform sein. Die konnte bisher vor allem Smith beweisen. Zwar kassierte er mitunter auch kuriose Tore, insgesamt präsentiert sich der 40-Jährige aber in der Form seines Lebens und ist eine der positiven Überraschungen der Postseason. Er kommt auf eine Fangquote von 92,7 Prozent, 2,7 Gegentore pro Spiel und ist der einzige Torwart, der in den diesjährigen Playoffs zwei Mal ohne Gegentor blieb.