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14 Zahlen nach 1/4 der Saison

Inside The Numbers: Die wichtigsten Statistiken nach dem ersten Saison-Viertel

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

Jeden Mittwoch in der Saison 2018/19 wird NHL.com/de in der Rubrik "Inside the numbers" nach verschiedenen Trends und Statistiken suchen, um Euch die Analyse des Spiels näherzubringen.

In dieser Ausgabe: Die wichtigsten Statistiken nach einem Viertel der regulären Saison

In Viertel der regulären Saison 2018/19 ist absolviert. Passend dazu hat NHL.com/de 14 Statistiken herausgepickt und analysiert. Wie viele Trainerwechsel gab es? Wo spielt die heißeste Sturmreihe? Wer hat die längste Punkte-Serie? Und wie viele deutschsprachige Spieler kamen zum Einsatz? Die wichtigsten Zahlen von "1" bis "100"...

 

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1
Auf Platz 1 stehen nach einem Viertel der regulären Saison die Nashville Predators. Aus seinen ersten 21 Spielen holte Nashville 15 Siege und 31 Punkte (15-5-1, 1,48 Punkte/Spiel). Dazu haben die Predators mit +21 auch noch die beste Tordifferenz in der NHL (wie die Toronto Maple Leafs). Schon im Vorjahr dominierte die Truppe aus Music City die Hauptrunde und sicherte sich die Presidents' Trophy für das beste Team der regulären Saison (53-18-11, 117 Punkte, 1,43 Punkte/Spiel). 

4
In der laufenden Hauptrunde gab es bereits vier Trainerwechsel: Am 4. November 2018 entließen die Chicago Blackhawks Joel Quenneville und installierten stattdessen Jeremy Colliton. Zwei Tage später, am 6. November, reagierten auch die Los Angeles Kings auf die sportliche Talfahrt, feuerten John Stevens und präsentierten Willie Desjardins als neuen Interims-Coach. Als sein Co-Trainer fungiert mittlerweile der Deutsche Marco Sturm. Am 19. November trennten sich die St. Louis Blues von Mike Yeo - Craig Berube übernahm als Interims-Lösung. Am 20. November reagierten dann auch noch die Edmonton Oilers: Ken Hitchcock ersetzte Todd McLellan. In den letzten vier Jahren gab es im Schnitt drei Trainerwechsel während der Hauptrunde - dieser Wert wurde 2018/19 bereits nach einem Saison-Viertel überboten.

5
Fünf Scorerpunkte pro Spiel? Das gelang erst fünf Spielern: Jakub Voracek (Philadelphia Flyers, beim 7:4 in Ottawa am 11. Oktober), Brayden Point (Tampa Bay Lightning, beim 8:3 gegen die New Jersey Devils am 31. Oktober), Elias Pettersson (Vancouver Canucks, beim 7:6 gegen Colorado am 3. November), Mark Stone (Ottawa Senators, beim 7:3 gegen New Jersey am 7. November) und Blake Wheeler (Winnipeg Jets, beim 5:3 gegen die Colorado Avalanche am 10. November).

Video: COL@VAN: Pettersson gleicht nach Turnover spät aus

6
Der Österreicher Michael Grabner ist eine Waffe in Unterzahl. Der 31-jährige Villacher bringt es auf vier Tore sowie sechs Scorerpunkte in Unterzahl - so viele wie kein anderer Spieler in der NHL. Vier seiner fünf Saison-Tore gelangen Grabner im Penalty Killing. Kein Wunder, dass sein Team, die Arizona Coyotes, die beste Unterzahl-Truppe der Liga stellen: Arizona "tötet" 91,7 Prozent der gegnerischen Powerplays und traf dezimiert sogar zehnmal (!) ins gegnerische Tor.

16
Die längste Punkteserie in der NHL startete Mike Hoffman: Der Stürmer der Florida Panthers erzielte in jedem seiner letzten 16 Spiele mindestens einen Scorerpunkt. Es ist die längste Punkteserie in der Saison 2018/19 und die längste in der Franchise-Geschichte der Florida Panthers. In besagten 16 Partien brachte es Hoffman 19 Punkte (neun Tore, zehn Assists). Die Serie des 28-jährigen Kanadiers ist noch aktiv - er kann diese weiter ausbauen.

17
17 Tore hat der Top-Torjäger David Pastrnak von den Boston Bruins auf seinem Treffer-Konto. Im Schnitt gelingen dem 22-jährigen Tschechen 0,85 Treffer pro Partie. Pastrnak hatte vier Multi-Tor-Abende: zwei Doppelpacks sowie zwei Hattricks. Unter den Verteidigern ist Morgan Rielly von den Toronto Maple Leafs der gefährlichste Blueliner mit bereits neun Treffern.

23
Unglaubliche 23 Hattricks gab es schon zu sehen. Öfters als dreimal pro Partie traf noch kein Spieler ins Tor.

26:53
Der Dauerbrenner ist Drew Doughty. Der Verteidiger der Los Angeles Kings erhielt mit durchschnittlich 26:53 Minuten pro Spiel die meiste Eiszeit aller NHL-Spieler. Je Partie kam der 28-jährige Kanadier im Schnitt auf 30,6 Wechsel.

32
32 deutschsprachige Spieler wurden in der Saison 2018/19 eingesetzt. Mit Leon Draisaitl, Tobias Rieder (beide Edmonton Oilers), Dominik Kahun (Chicago Blackhawks), Tom Kühnhackl (Pittsburgh), Thomas Greiss (New York Islanders) und Philipp Grubauer (Colorado Avalanche) kommen sechs Spieler aus Deutschland. Mit Michael Grabner (Arizona Coyotes), Thomas Vanek (Detroit Red Wings) und Michael Raffl (Philadelphia Flyers) drei Akteure aus Österreich sowie mit Timo Meier (San Jose Sharks), Roman Josi, Kevin Fiala, Yannick Weber (alle Nashville Predators), Nico Hischier, Mirco Müller (beide New Jersey Devils), Nino Niederreiter (Minntesota Wild), Sven Bärtschi (Vancouver Canucks), Denis Malgin (Florida Panthers), Sven Andrighetto (Colorado), Luca Sbisa (Islanders), Dean Kukan (Columbus Blue Jackets) und Jonas Siegenthaler (Washington Capitals) auch 13 Schweizer. Bislang erfolgreichster Punktesammler ist Draisaitl mit 26 Scorerpunkten (13 Tore, 13 Assists).

32
Der Top-Scorer heißt Miiko Rantanen: Mit 32 Scorerpunkten erzielte er die meisten Scorerpunkte unter allen Spielern und knackte die 30-Punkte-Schallmauer als Erster in der laufenden Saison. Der 22-Jährige Finne bringt es durchschnittlich auf 1,6 Punkte pro Partie. Unter den Verteidigern hat Morgan Rielly von den Toronto Maple Leafs mit 26 Scorerpunkten die Nase vorne.

32,1
Das beste Powerplay der NHL hat eine Erfolgsquote von 32,1 Prozent und trägt das Trikot der Winnipeg Jets. Kyle Connor, Mark Scheifele, Blake Wheeler, Patrik Laine und Dustin Byfuglien in der ersten sowie Nikolaj Ehlers, Bryan Little, Mathieu Perreault, Josh Morrissey und Jacob Trouba in der zweiten Überzahl-Reihe sind brandgefährlich und sehr effektiv. Alleine Wheeler sorgte bereits für 13 Powerplay-Punkte (1.), er traf in Überzahl allerdings noch nicht selbst ins Tor. Der Spezialist hierfür heißt David Pastrnak (Boston Bruins) mit acht Powerplay-Treffern. Insgesamt erzielte Winnipeg 18 Powerplay-Tore - ist damit aber "nur" Fünfter hinter den Tampa Bay Lightning (22), Boston Bruins, Colorado Avalanche (je 20) und Washington Capitals (19). 

 

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57
Unglaubliche 57 Schüsse feuerten die Carolina Hurricanes am 13. Oktober auf das Tor der Minnesota Wild ab. Kein Team verbuchte mehr Torschüsse und auch kein Goalie zeigte mehr Paraden in einer Partie als Minnesotas Devan Dubnyk (52 Saves).

66
Brad Marchand könnte seine Trinkflasche auch gleich auf die Strafbank stellen. Dort verbrachte der 30-jährige Kanadier nämlich schon 66 Minuten - so viele wie kein anderer Akteur. Die unfairste Truppe stellt sein Team, die Boston Bruins, allerdings nicht (249 Strafminuten, 2.) - sie werden noch von den Vancouver Canucks übertroffen (261 Strafminuten). Die fairste Mannschaft sind die Toronto Maple Leafs (129 Strafminuten).

83
Die beste Sturmreihe der NHL schnürt die Schlittschuhe für die Colorado Avalanche: Mikko Rantanen (8 Tore/ 24 Assists/ 32 Scorerpunkte), Nathan MacKinnon (13/16/29) und Gabriel Landeskog (13/9/22) sind mit kumulierten 83 Scorerpunkten das heißeste Trio der Liga.

100
Jeder Schuss ein Treffer? Der Traum eines jeden Stürmers ging für zwei Spieler bereits in Erfüllung: Jacob MacDonald von den Florida Panthers sowie Denis Gurianov von den Dallas Stars. Für beide steht ein Torschuss sowie ein Treffer in der Bilanz - und somit eine perfekte Schusseffizienz von 100 Prozent.

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