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Was gibt es Schöneres? Den Puck bekommen, den Torwart ausgucken, reinschießen, abdrehen und jubeln. Die Teams in der Discover Central Division haben in der laufenden Saison besonders häufig Gelegenheit, sich über solche Szenen zu freuen.

Im ligaweiten Klassement liegen mit den Tampa Bay Lightning (3,86 Tore pro Spiel), Carolina Hurricanes und Florida Panthers bei den pro Spiel geschossenen Toren drei Mannschaften aus der Discover Central unter den besten vier. Einzig die Toronto Maple Leafs (3,72 Tore pro Spiel) als Zweitplatzierte können mit dieser Phalanx an Central Division Teams mithalten.
Am Freitag schraubten die Hurricanes mit einem 5:3-Heimerfolg gegen die Chicago Blackhawks ihren Toreschnitt auf 3,67. Die Panthers bezwangen zur gleichen Zeit in der Little Caesars Arena von Detroit die Detroit Red Wings mit 7:2 und weisen nun einen Durchschnitt von 3,60 Toren pro Spiel aus.

CHI@CAR: Niederreiter schießt das erste Tor im Spiel

In der PNC Arena von Raleigh erinnerten nicht nur die von den Hurricanes getragenen Retro-Trikots der Hartford Whalers an alte Eishockeyzeiten, in denen fünf oder mehr Tore pro Spiel keine Seltenheit waren, sondern die Tradition wurde auch auf dem Eis umgesetzt.
Allen voran Nino Niederreiter tat sein Übriges dazu, dass es zu einer torreichen Partie wurde. Der Churer eröffnete in der 16. Minute den Torreigen mit einem platzierten Schuss vom linken Bullykreis ins lange Eck. Auch beim 2:0 der Hurricanes von Vincent Trochek in der 25. Minute war Carolinas Schweizer Stürmer mit einem Assist beteiligt. Und nachdem die Partie beim Stande von 2:3 knapp fünf Minuten vor Spielende auf der Kippe stand, schloss Niederreiter eine nummerischer Überlegenheit mit seinem zweiten Tor im Spiel ab, indem er die Lücke vor dem Kasten der Blackhawks sah, hineinstieß und die schwarze Hartgummischeibe aus kurzer Distanz, an Gästetorwart Kevin Lankinen vorbei, reinstocherte. Es war bereits das neunte Saisontor für den 28-jährigen Außenstürmer in 15 Partien. Vergangene Spielzeit waren ihm deren elf in 67 Spielen gelungen. Was für eine Leistungsexplosion!
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"Vergangenes Jahr habe ich viel zu viel nachgedacht und versucht, zu viel zu tun, anstatt mich zurückzulehnen und so zu spielen, wie es sein soll. Ich bin froh, dass ich wieder meine Form gefunden habe", so Niederreiter, der sich glücklich über sein 3-Punkte-Spiel zeigte und völlig gerechtfertigt als 1st Star dieser Partie ausgezeichnet wurde.
Hochzufrieden über die gezeigte Vorstellung war ebenso Carolinas Trainer Rod Brind'Amour. Er bedauerte sogar, dass seine Mannschaft, die seit fünf Spielen in der regulären Spielzeit ungeschlagen ist (4-0-1), nicht noch häufiger getroffen hatte.
"Wir haben heute Abend ein großartiges Spiel abgeliefert. Ich bin sogar der Meinung, wir hätten zehn Tore schießen müssen. Wir waren dran und wir haben nicht viel zugelassen", analysierte der Coach.

Nur noch drei auf die Zehn fehlten im Parallelspiel den Panthers. Ihr 3-Punkte-Mann beim 7:2 heißt Aleksander Barkov. Der finnische Stürmer erzielte zum 4:1-Zwischenstand sein sechstes Saisontor. Zusätzlich sammelte er noch zwei Assists beim zweiten Treffer von Patric Hornqvist in dieser Partie zum 6:2 und beim 7:2 durch Anthony Duclair.
"Wir haben sie im ersten Drittel überrannt und wir wurden hierfür belohnt. Wenn wir richtig spielen, können wir mit jedem anderen Team mithalten, und das zeigen wir gerade", ist sich Hornqvist sicher. Auch Panthers-Trainer Joel Quenneville sah keinen Grund etwas an dem Spiel seiner Mannschaft zu bemängeln, nachdem alle vier Sturmreihen der Panthers geliefert hatten. "Das war eine gute Vorstellung heute Abend. Darauf wollen wir aufbauen. Denn umso besser wir spielen, desto mehr Spaß bereitet es einen", urteilte Quenneville.
Die Panthers gewannen fünf ihrer letzten sechs Spiele (5-1-0), wobei ihnen 25 Treffer gelangen, und führen die Tabelle der Discover Central vor den Hurricanes an.
Freude an den Spielen in der Discover Central Division haben nicht nur die Trainer und die Protagonisten auf dem Eis, sondern auch die Eishockeyfans an den Bildschirmen. Die nächste Gelegenheit ihren Torhunger zu stillen, haben am Samstag die Hurricanes zuhause gegen die Lightning (7 p.m. ET; FS-CR, SUN, NHL.tv; So. 1:00 Uhr MEZ) und die Panthers in Detroit (5 p.m. ET; FS-D, FS-S, NHL.tv; 23:00 Uhr MEZ). Torjubel vorprogrammiert!