Keine Frage: Weber, früher Kapitän bei den Predators, ist eine Persönlichkeit, zu der man aufblickt, ein echtes Vorbild eben. "Er macht mit den Jungs auch mal einen Spaß, er passt einfach gut zu uns. Shea ist genau der Typ Leader, den wir brauchen. Wenn er aufsteht und etwas sagt, hat er sofort den Respekt aller Teammitglieder. Das wird sich weiter positiv auf unsere Mannschaft auswirken", fügte Gallagher hinzu. Nach einem wie Weber habe man bei den Canadiens schon lange Ausschau gehalten.
"Unsere Marschroute ist es, mit viel Speed zu agieren und in der Angriffszone schnell hinter die Verteidigung zu kommen. Davon können wir nicht abrücken. Aber wir können ein paar weitere Komponenten hinzufügen. Dann wird es für andere Teams noch herausfordernder, gegen uns zu spielen", so Gallagher weiter.
Weber ist nicht das einzige neue Gesicht der Canadiens in dieser Saison. Hinzugekommen sind auch die Rookies Artturi Lehtonen und Mikhail Sergachev sowie die gestandenen Neuverpflichtungen Al Montoya, Alexander Radulov und Andrew Shaw. Aber Weber war der größte und wichtigste Fang.
Weber selbst hatte keinen Bammel vor dem ersten Pflichtspiel. "Nein, nicht wirklich. In den Vorbereitungsspielen schon eher", räumte er ein. "Aber gestern hat es Spaß gemacht. Den Druck haben eher die jungen Leute, die ihr allererstes NHL-Spiel bestreiten."
P.K. Subban trauert man in Montreal nicht mehr nach. Das hat nichts mit Geringschätzung zu tun. "Aber P.K. ist jetzt in Nashville und wird dort sicher auch Erfolg haben. Wir haben jetzt dafür Shea. Ich denke, dass beide Klubs von dem Trade profitiert haben. Wir jedenfalls sind glücklich. Ich hoffe, Nashville auch", meinte Gallagher.