Wie merkt man als Spieler diese Rivalität?
"Es dauert manchmal nur ein paar Sekunden, wenn du das erste Mal am Eis bist und angegangen wirst, dass du merkst, es ist ein besonderes Spiel. Es wird dann besonders intensiv und physisch. Manche Spieler geraten aneinander, es wird auch mündlich einiges ausgetauscht und nicht zuletzt gibt es die Faustkämpfe, die für zusätzliche Stimmung sorgen. Dann weißt du endgültig, woran du heute bist."
Wie beurteilst Du Deine Entwicklung in dieser Saison und ist das Spielen in Unterzahl eine besondere Herausforderung?
"Ich habe zuletzt wieder mehr gespielt und mich besser gefühlt. Ich bin mit vollem Einsatz bei der Sache und versuche viele Wegstrecken zu machen, wenn ich auf dem Eis bin, um meine Checks zu setzen oder den Puck zu gewinnen. In Unterzahl geht es natürlich nur darum, die Pass- und Schusswege zuzustellen und zu blocken. Der einfachste Weg, um Unterzahl zu verhindern, ist keine Strafzeiten zu produzieren. Dann kommt es immer darauf an gegen wen du spielst. Bei Washington konzentriert sich viel auf Alex Ovechkin, den sie in Schussposition bringen wollen. Sie haben aber wie andere Spitzenteams sehr viel offensives Potenzial und jeder, der beim Powerplay auf dem Eis steht ist sehr talentiert und befähigt ein Tor zu schießen. Darüber muss man sich im Klaren sein und als Gruppe noch mehr Druck auf den Puck führenden Spieler ausüben."