Der 21 Jahre alte Schlussmann zeigte sich ebenfalls zufrieden. "Wir haben als Team sehr gut gespielt. Die Jungs vor mir haben den Körper oft in die Schusslinie gebracht und ich selbst habe mich auch richtig wohl gefühlt", so Ancicka, der sich seinen Shutout mit 21 abgewehrten Schüssen sicherte.
Mit den Vorlieben und Tricks der Sharks-Offensive hat sich der Eisbären-Goalie nach eigenen Angaben vor dem Aufeinandertreffen nicht intensiv beschäftigt. "Wir haben kurz beim Training zugeschaut, als sie hier auf dem Eis waren. Aber sonst habe ich mir überhaupt keinen Kopf gemacht. Wir wollten einfach nur spielen und Spaß haben. Das hat prima funktioniert", sagte er.
Stolz ist Ancicka, dass die Mannschaft sich von den schwierigen Rahmenbedingungen nicht aus dem Konzept bringen ließ. "Trotz der vielen Verletzten haben wir das umgesetzt, was der Trainer von uns wollte. Das pusht uns natürlich gewältig", hob er hervor.
Kurzzeitig lag sogar eine faustdicke Überraschung in der Luft. Die Sharks bissen sich nicht nur an Ancicka und anfangs auch an dem für ihn eingewechselten Juho Markkanen die Zähne aus, sondern gerieten im zweiten Abschnitt sogar in Rückstand. Giovanni Fiore setzte den Puck nach einer Einzelaktion mit einem Handgelenkschuss zum 1:0 für die Eisbären in die Maschen. "Es war ein schneller Gegenstoß von mir auf links, bei dem ich mir erst den Verteidiger ausgeguckt habe und dann in die Mitte gezogen bin. Wenn der Defensivspieler dazwischensteht, hat der Torwart beim Schuss fast keine Chance, den Puck zu sehen. Genau das wollte ich erreichen", beschrieb der Stürmer das Zustandekommen seines Treffers.