Philip Grubauer war am Montag nach dem Sieg der Seattle Kraken bei den Calgary Flames (5:1) zum Scherzen aufgelegt. Auf die Frage, was denn der Unterschied zur vergangenen Saison sei, antwortete er mit einem schelmischen Grinsen: „Mein Schnurrbart.“
Im Duell mit den Flames hatte der deutsche Torhüter der Kraken erneut eine überragende Vorstellung geboten und 41 Schüsse pariert. Damit feierte er seit dem 20. Dezember seinen vierten Sieg in Folge. In diesem Zeitraum brachte es der Rosenheimer auf eine Fangquote von 97,2 Prozent. Seine Auftritte sind nicht zu vergleichen mit jenen der zurückliegenden Spielzeit, in der er zwischenzeitlich sogar ins AHL-Farmteam Coachella Valley Firebirds geschickt wurde.
Nach 14 Einsätzen in dieser Saison hat Grubauer einen Gegentorschnitt von 2.21 und eine Save-Quote von 92,6 Prozent vorzuweisen. Beides bedeuten die mit Abstand besten Werte in viereinhalb Jahren Seattle. Seine starken Darbietungen sind mit der Grund dafür, dass die Kraken im Moment auf einer Erfolgswelle schwimmen und ihre Schwächephase von Mitte November bis Mitte Dezember mit einer Matchbilanz von 1-9-1 vergessen gemacht haben. Von den acht Partien seit 20. Dezember haben sie sieben gewonnen. Dadurch kämpfte sich die Mannschaft auf den dritten Platz in der Pacific Division vor.





















