Die Rückkehr nach Raleigh hatte sich Mikko Rantanen anders vorgestellt. Zwar produzierte der Flügelstürmer der Dallas Stars mit einem Tor und einem Assist ordentlich, doch ging am Ende sein Ex-Klub Carolina Hurricanes mit einem 6:3-Erfolg als Sieger vom Eis im Lenovo Center.
Pfiffe für Rantanen: „Kann ich voll verstehen“
Rantanen hatte in der Vorsaison für 13 Spiele (2-4-6) das Hurricanes-Trikot getragen. Carolina hatte den torgefährlichen Finnen in einem Blockbuster-Trade am 25. Januar 2025 von der Colorado Avalanche akquiriert und bereits am 7. März im nächsten hochkarätigen Transfer schon wieder zu den Dallas Stars abgegeben, weil dieser bis kurz vor der Trade-Deadline seinen Vertrag nicht verlängert hatte.
Das erste Wiedersehen gab es bereits am 25. Oktober in Dallas (0-2-2 bei einem 3:2-Sieg), die Rückkehr nach Raleigh aber endete trotz des nächsten Multi-Punkte-Spiels (1-1-2) mit einer Niederlage und vielen lauten Pfiffen der frenetischen Hurricanes-Fans.
„Ich kann das verstehen“, sagte Rantanenen hinterher. „Die Fans hier in Carolina sind richtig gut, sie lieben ihr Team. Ich kann nur gute Dinge über die gesamte Organisation und ihre Fans sagen. Jeder hier war sehr nett, alle Spieler, die Fans und jeder, der hier gearbeitet hat. Es war damals einfach nicht das richtige Timing. Es war nicht leicht für mich und für niemanden sonst. Es waren schwere Entscheidungen. Ich bin jetzt ein Gegner, das war also zu erwarten. Ich kann das voll verstehen.“
Zusätzliche Emotionen brachte das Duell mit Sebastian Aho ins Spiel, immerhin sind er und Rantanen gute Freunde.
„Wir sind gestern zusammen Abendessen gegangen“, erzählte Rantanen. „Ich freue mich schon darauf, mit ihm bei den Olympischen Spielen anzutreten. Er ist ein phänomenaler Spieler und ein wichtiger Teil der finnischen Mannschaft.“




















