Die Highlights und spielentscheidenden Szenen aus dem Spiel zwischen den Toronto Maple Leafs und den New York Islanders

Ihren Saisonauftakt hatten sich die New York Islanders anders vorgestellt. Am Mittwochabend setzte es eine 1:2-Niederlage bei den Toronto Maple Leafs in der Scotiabank Arena. Islanders-Shootingstar Matthew Schaefer spulte beeindruckende 27:45 Minuten Eiszeit ab, blieb aber wie seine Mannschaft am Ende punktlos.

Vielversprechender Start mündet in zwei Gegentoren

„Ich glaube nicht, dass das unsere beste Leistung war. Ich denke, wir haben noch viel mehr zu bieten. Wir müssen uns in vielen Bereichen definitiv noch verbessern“, legte Schaefer hinterher den Finger in die Wunde.

Eigentlich machten die Gäste aus New York in den ersten Minuten einen guten Eindruck. Doch ausgerechnet in dieser Phase schlug Toronto zweimal zu: Colton Sissons mit einem Tip-in vor dem Tor (8.) und Easton Cowan mit einem Abstauber im Powerplay (12.) stellten den Spielverlauf bis dahin ein wenig auf den Kopf.

NYI@TOR: Cowan staubt im Powerplay aus der Nahdistanz ab

„Ich denke, wir hatten einen guten Start. Wir sind so aggressiv aus der Kabine gekommen, wie wir es wollten. Aber wir wussten auch, dass sie die Fähigkeit haben, aus jeder Chance ein Tor zu machen“, analysierte New Yorks Power Forward Emil Heineman. „Wir haben in der zweiten Hälfte des ersten Drittels zu viel zugelassen. Ein paar Puckverluste haben unser Momentum getötet.“

„In den ersten zehn Minuten haben wir sie regelrecht überrannt“, haderte auch Islanders-Kapitän Bo Horvat. „Danach haben sie gedrückt. Im dritten Drittel haben wir unser Spiel vereinfacht, die Pucks hinter ihre Reihen gespielt und angefangen, an die Arbeit zu gehen. Das war erfolgreicher. Dahin müssen wir zurückkommen.“

Heineman erzielt das erste Saisontor

In jenem Schlussabschnitt drückten die Gäste aus Long Island tatsächlich noch einmal aufs Tempo (8:4 Torschüsse) und kamen zum Anschlusstreffer: In Unterzahl brach Horvat über den rechten Flügel durch und spielte die Scheibe in den freien Raum vor dem Tor, wo Heineman in Position gelaufen war und eiskalt zuschlug (55.).

„Wenn er am Puck ist, dann musst du voll da sein, denn er kann ihn dir immer und überall auf dem Silbertablett servieren“, lobte Heineman die Vorarbeit von Horvat. „Er hat ihn mir genau aufs Tape gespielt, ich musste den Puck nur noch loswerden.

NYI@TOR: Heineman drückt einen Querpass im Penalty Killing ins Tor

Gemischte Gefühlslage

Zum Ausgleich aber sollten die Islanders nicht mehr kommen.Nach dem Spiel gab es aber nicht nur enttäuschte Gesichter in der Kabine. In die Gefühlslage mischte sich auch eine Menge Hoffnung und positive Energie.

„Mit fortschreitender Spieldauer sind wir besser geworden. Wir hatten unsere Chancen. Es war kein schlechtes Spiel. Auch in der Defensivzone haben wir uns gesteigert“, befand Schaefer. „Wir haben uns gut gefühlt, sind aber mit der einen oder anderen Scheibe nicht gut umgegangen. Wir hätten einfach unsere Chancen nutzen müssen.“

„Wir hatten heute zahlreiche Chancen, um mehr als nur ein Tor zu schießen. Wir müssen ein paar Lehren daraus ziehen. Unsere Mentalität hat mir aber gut gefallen“, zog Heineman Bilanz. „Es gibt ein paar Dinge, die wir in unserer Zone aufräumen mussten. Trotzdem hatten sie zu viele Chancen aus der Nahdistanz, vor dem Tor oder im Slot. Das müssen wir vor Samstag abstellen.“

„Ich hatte das Gefühl, dass wir viele gute Dinge gezeigt haben“, stimmte Horvat mit ein. „Wir hatten definitiv unsere Chancen, die wir hätten nutzen müssen. Aber wir können trotzdem viel Positives aus diesem Spiel mitnehmen. Wir werden daraus lernen und uns auf das Spiel am Samstag vorbereiten.“

Derby in Manhattan

Dann geht es für die Islanders im New Yorker Derby zu den New York Rangers in den Madison Square Garden. Puck-Drop ist um 7:30 p.m. ET (Sonntag, 1:30 Uhr MESZ).

„Im nächsten Spiel wollen wir uns steigern“, gibt Schaefer die Marschrichtung vor. „Und den ersten Sieg einfahren!“

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