Nach Worten von Trainer Marco Sturm von den Boston Bruins ist das NHL-Debüt für jeden Spieler ein unvergleichliches Erlebnis. „Das ist einer der Moment, an den man sich sein Leben lang erinnert. Die jungen Burschen sollten ihn genießen, auch wenn es vielleicht hart wird“, sagte er am Dienstag vor dem Saisoneröffnungsspiel seiner Mannschaft vor eigenem Publikum gegen die New York Rangers.
In Sturms eigener Spielerkarriere erfüllten sich die Hoffnungen auf einen Einsatz bei der Opening-Night in seiner ersten NHL-Saison übrigens nicht. „Ich bin leider aus dem Kader gestrichen worden. Im zweiten Spiel gehörte ich dann aber zum Team und schoss gleich ein Tor“, erzählte er mit einem Lächeln.
Seinen Schützlingen traut Sturm in dieser Spielzeit einiges zu. „Wir verfügen über mehr Tiefe als im Vorjahr. Das erlaubt es uns, aggressiver aufzutreten und die Gegner mehr unter Druck zu setzen. Die größte Herausforderung für uns und alle Teams ist es, nach dem relativ kurzen Trainingscamp schnell in die Gänge zu kommen und zur eigenen Identität zu finden“, erläuterte er.
Der Deutsche geht in seine zweite Saison als verantwortlicher Mann an der Bande der Bruins. Im ersten Jahr unter seiner Regie erreichte Boston die Stanley Cup Playoffs. „Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen als diesen Job“, betonte er. Ihm seien die hohen Erwartungen an ihn und seine Mannschaft bewusst. Und wie immer verspüre er vor dem Saisonbeginn eine gewisse Anspannung. „Man versucht zwar cool zu bleiben, aber ganz gelingt einem das einfach nicht“, sagte Sturm.




















