Columbus Blue Jackets v Detroit Red Wings

Moritz Seider ist froh, dass das Trainingscamp und die Testspiele abgeschlossen sind und der Fokus jetzt voll auf dem bevorstehenden Saisonstart liegt. Ihre erste Partie bestreiten die Detroit Red Wings am Freitag zu Hause gegen die New York Rangers.

„Es ist toll, die Kabine endlich für sich zu haben und nicht ständig Leute ein- und ausgehen zu sehen, so gerne man sie alle hat“, sagte Seider am Montag. „Jetzt, wo die Mannschaft komplett ist, können wir uns auf die tägliche Arbeit konzentrieren. Ich fand, heute war ein wirklich gelungener Tag mit viel Skating und viel guter Arbeit auf dem Eis. Jeder Tag, der uns dem Saisonauftakt einen Schritt näherbringt, ist ein guter Tag.“ Er freue sich über die neuen Gesichter im Team und die Wettkampfatmosphäre, die nun wieder im Mittelpunkt stehe.

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Seider zeigt sich zuversichtlich, was die Aussichten für die neue Saison betrifft. „Wir haben eine wirklich gute Mannschaft beisammen. Natürlich gab es vor der Saison das eine oder andere Fragezeichen. Das betraf nicht zuletzt das Management. Aber ein General Manager schießt keine Tore. Dafür ist das Team zuständig“, hob der deutsche Blueliner der Red Wings hervor. „Mit Shawn (Horcoff – Interims-GM) haben wir genau den Leader, den wir für den Moment brauchen. Es gibt jedenfalls keinerlei Ausreden und Gründe für uns, weshalb wir nicht eine erfolgreiche Saison hinlegen sollten.“

Der Optimismus von Seider speist sich aus der Zusammensetzung des aktuellen Kaders. „Die 25 Leute, die hier versammelt sind, geben mir allen Grund dazu. Ich weiß, dass es da auch andere Meinungen gibt. Doch es liegt an uns, all diejenigen Lügen zu strafen, die uns wenig zutrauen. Wir werden unsere eigenen Geschichten schreiben. Darin liegt eine große Motivation für uns“, erklärte er.

Trainer Todd McLellan räumte ein, dass er einen etwas früheren Saisonstart bevorzugt hätte. Andererseits bestehe durch die zusätzlichen Trainingstage bis Freitag die Möglichkeit, an einigen Details zu arbeiten und das System zu verinnerlichen, bevor es zum Aufeinandertreffen mit den Rangers komme.

Darüber hinaus lobte der Coach seine Schützlinge, dass sie sich durch Störgeräusche von außen in der Offseason nicht aus der Ruhe bringen ließen. „Die Jungs machen das wirklich hervorragend. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf das, was sie unter Kontrolle haben und das ist das Spiel auf dem Eis“, betonte der Coach.

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