Voracek war mit seinen 34 Assists in der vergangenen Saison zwar der beste Vorlagengeber der Flyers. Allerdings steht er kurz vor seinem 32. Geburtstag und ist mit einem Jahresgehalt von 8,25 Millionen US-Dollar sehr teuer. Van Riemsdyk ist bereits 32 Jahre alt und verdient 7 Millionen Dollar im Jahr.
Der Expansions Draft könnte den Flyers eine gute Gelegenheit bieten, um für finanzielle Freiräume zu sorgen.
Pittsburgh Penguins (7-3-1)
Eines ist klar: Die Superstars bleiben nahezu sicher in Pittsburgh. Sidney Crosby, Evgeni Malkin und Kris Letang sind aufgrund ihrer No-Move-Klausel ohnehin geschützt.
Theoretisch wäre es zwar möglich, dass einer der Spieler freiwillig auf diese Klausel verzichtet. Dies war beim NHL Expansion Draft im Jahre 2017 der Fall, als Torwart Marc-Andre Fleury bei den Vegas Golden Knights gelandet ist. Bei Crosby, Malkin und Letang ist dies aber wohl auszuschließen. Auch wenn Malkin und Letang in ihr letztes Vertragsjahr gehen, dürften die Penguins fest mit ihnen planen.
Welcher Spieler wird also von Pittsburgh nach Seattle ziehen? Stürmer Brandon Tanev, der eigentlich noch bis 2025 unter Vertrag steht und 3,5 Millionen US-Dollar im Jahr verdient, könnte ein interessanter Kandidat sein. Noch ein Jahr länger steht Michael Matheson unter Vertrag, der ein Jahresgehalt von 4,875 Millionen US-Dollar bezieht. Wird er nicht geschützt, könnte auch er das Interesse von Seattle wecken.
Washington Capitals (7-3-1)
Kapitän Alex Ovechkin ist derzeit ein Free Agent. Allerdings ist laut Medienberichten davon auszugehen, dass die Vertragsverlängerung in den kommenden Tagen erfolgen wird. Nicklas Backstrom hat eine No-Move-Klausel in seinem Arbeitspapier und ist dadurch automatisch geschützt.
Evgeny Kuznetsov, T.J. Oshie, Anthony Mantha und Tom Wilson zählen ebenfalls zu den Stürmern, die Washington vermutlich behalten möchte. Verteidiger John Carlson ist noch bis zum Jahre 2026 an die Capitals gebunden und gilt als unverzichtbar. Ähnlich könnte mit Dmitry Orlov oder Brenden Dillon verfahren werden.
Justin Schultz hingegen hat ohnehin nur noch ein Jahr Vertrag. Wird er nicht geschützt, könnte er ein Kandidat für Seattle sein. Selbiges trifft auf Stürmer Daniel Sprong zu, der in der letzten Saison 13 Tore erzielt hat und mit einem Jahresgehalt von 725.000 US-Dollar verhältnismäßig günstig ist.