Die Siegesserie der Ottawa Senators ist am Dienstagabend durch eine 3:4-Niederlage bei den Carolina Hurricanes im Lenovo Center nach vier Spielen gerissen. Und das, obwohl ihr deutscher Stürmer Tim Stützle seine persönlichen Serien verlängern konnte: Der 24-Jährige aus Viersen traf im Powerplay aus der Draisaitl-Position, verlängerte seine Tore-Serie auf vier, seine Punkte-Serie auf sechs Spiele (5-4-9) und ist in bestechender Olympia-Form.
Stützle trifft aus der Draisaitl-Position im Powerplay
Stützle zeichnete für den 2:3-Anschlusstreffer im zweiten Drittel verantwortlich. Der Linksschütze orientierte sich auf die Draisaitl-Position im rechten Faceoff-Kreis, wurde von Jake Sanderson angespielt und per Direktabnahme einen Laser-Schuss ab, der voll im Ziel einschlug (37.).
Für Ottawas Nummer 18 war es bereits der 27. Saisontreffer und der 60. Scorerpunkt. Stützle ist damit erst der sechste Spieler in der Franchise-Geschichte der Senators, der in vier aufeinanderfolgenden Spielzeiten die Marke von 60 Punkten erreichen konnte. Vor ihm gelang das nur Daniel Alfredsson (neun Saisons von 2000/01 bis 2009/10), Erik Karlsson (fünf Saison von 2013/14 bis 2017/18), Dany Heatley (vier von 2005/06 bis 2008/09), Jason Spezza (vier von 2005/06 bis 2008/09) und Marian Hossa (vier von 2000/01 bis 2003/04).
„Ich spiele einfach mein Spiel“, sagte Stützle in einem Interview mit TSN in der zweiten Drittelpause. „Manchmal halte ich es einfach, wenn es einen Spielzug gibt, dann spiele ich ihn, und meine Reihenkollegen haben natürlich großartig gespielt.“
Stützle erhielt 18:29 Minuten Eiszeit in der ersten Sturmreihe neben Drake Batherson und Claude Giroux, gab drei Torschüsse ab, blockte einen Schuss und gewann 50 Prozent seiner Faceoffs. Der Nationalspieler ist kurz vor den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026 also in bestechender Form.



















