Kasper bekommt viel Lob von Trainer McLellan
„Das war ein großartiger Spielzug von Lucas, der mich hinten am Netz gefunden hat. Ich musste nur meinen Stock hinhalten“, sagte Kasper. „Es ist natürlich wichtig, einen guten Start zu erwischen - besonders nach ein paar Spielen, in denen wir nicht unsere beste Leistung abgeliefert hatten. Wir haben viel darüber gesprochen, dass wir einen guten Start hinlegen müssen und Colorado nicht zu viel Respekt zollen dürfen.“
Kasper steht nach 56 Spielen in der laufenden Saison bei sechs Toren und sieben Assists. Dies mag auf den ersten Blick nicht so viel erscheinen, weil er vergangene Saison mit 19 Toren und 18 Assists effektiver war. Doch der 21-Jährige bringt noch mehr in das Spiel der Red Wings ein, wie Trainer Todd McLellan klarstellte: „Er skatet gut, verteidigt gut, setzt seine Physis gut ein und hat jetzt auch viel Selbstvertrauen. Deshalb sieht sein Spiel so gut aus.“
Mehr Selbstvertrauen, weniger Fehler
Im weiteren Spielverlauf zeichneten sich die beiden Mannschaften vor allem durch ihre Defensive aus. Über die folgenden knapp 59 Minuten blieb das Spiel torlos, ehe Raymond 31 Sekunden vor Spielende die Partie mit einem Treffer ins leere Tor entschied. Dylan Larkin war mit Assists an beiden Toren beteiligt. „Wir haben das ganze Spiel über clever agiert. Und was Gibson heute geleistet hat, war einfach krank“, lobte Kasper.
Umso mehr stellt sich die Frage, warum die zwei aufeinanderfolgenden Spiele gegen die Avalanche so unterschiedlich verliefen. „Vielleicht haben wir diesmal mit etwas mehr Selbstvertrauen gespielt – gerade in der Defensive“, suchte Kasper nach einer Erklärung. „Wir haben nicht so viele einfache Fehler gemacht, aus denen der Gegner seine Chancen kreieren konnte. Wir haben nicht so viele Schüsse zugelassen. Das ist wichtig.“
Einen großen Anteil daran besaß auch Seider, der mit 27:34 Minuten die meiste Eiszeit hatte. Der deutsche Verteidiger blockte drei Schüsse, verteilte vier Checks, verbuchte selbst drei Torschüsse und stand bei beiden Toren auf dem Eis.
Red Wings wollen mit positivem Gefühl „in die Pause gehen“
Der Erfolg tut der Mannschaft nach den zuletzt erfolglosen Spielen gut, wie Kasper erklärte: „Es ist unser Ziel, mit einigen Siegen in die Pause zu gehen. Nachdem wir einige Spiele nicht so gut drauf waren, wollten wir wieder uns wieder etwas aufbauen. Das versuchen wir jeden Tag – in jedem Training und in jedem Spiel. Ich denke, das ging heute in die richtige Richtung.“
Die Red Wings stehen mit einer Bilanz von 33-18-6 und 72 Punkten auf dem 2. Platz der Atlantic Division. Sie blicken vor der Olympia-Pause noch einem Spiel entgegen und treten dabei am Mittwoch (9 p.m. ET, Do. 3 Uhr MEZ) auswärts bei den Utah Mammoth an. „Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist jedes Spiel wichtig“, sagte Kasper. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Pause gehen. Das wäre enorm wichtig für uns.“