Skip to main content

27. Powerranking. Jets auf dem Treppchen

Winnipeg springt im letzten Powerranking des Jahres auf Platz 3 hinter Predators und Bruins

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

 

Das letzte Powerranking dieser Saison steht schon ganz im Zeichen der anstehenden Stanley Cup Playoffs. Alle Teams in den Top-10 haben sich schon für die Postseason qualifiziert. Nur die zwei letzten Wildcard-Plätze in den Conferences sind vakant. Im Osten haben die Philadelphia Flyers (2-1-0) und die Florida Panthers (3-1-0) noch eine Chance sich zu qualifizieren und im Westen machen sich die Colorado Avalanche (1-2-1) und die St. Louis Blues (0-3-1) den Platz streitig. Einen furiosen Saison-Endspurt legten die Winnipeg Jets und die New Jersey Devils mit vier Siegen aus ihren vier Partien hin (4-0-0).

 

[Ähnliches: Bei Karlsson ist jeder vierte Schuss ein Treffer]

 


1. Nashville Predators (52-18-11, Vorwoche: 1)

Der Presidents' Trophy Gewinner 2018 heißt Nashville Predators. Zum ersten Mal in seiner 20-jährigen Franchisegeschichte schließt Nashville die reguläre Saison als punktbestes Team der Liga ab. Sie unterlagen zwar zuhause mit 4:7 dem Tabellenletzten Buffalo Sabres und ließen auch in Sunrise bei den Panthers (1:2) Punkte liegen, doch gegen die Spitzenteams Tampa Bay Lightning (4:1) und Washington Capitals (4:3) behielt das Team von Cheftrainer Peter Laviolette die Oberhand.

Gleich fünf Spieler der Predators brachten es in den vier Auftritten auf vier Scorerpunkte, darunter auch ihr Schweizer Teamkapitän Roman Josi (2 Tore, 2 Assists). Rechtsaußen Craig Smith (3 Tore, 1 Assist) war ihr erfolgreichster Torschütze und Verteidiger Ryan Ellis (4 Assists) der beste Vorbereiter.

Team-Saisonranking: Tore/Spiel 7. Platz; Gegentore/Spiel 2. Platz; Powerplay 14. Platz; Penalty Killing 6. Platz


2. Boston Bruins (49-19-12, Vorwoche: 2)

Einem 5:1-Heimerfolg über die Panthers ließen die Boston Bruins drei Niederlagen in der Fremde folgen. Gegen die Flyers (3:4 OT), Lightning (0:4) und Panthers (2:3) reichte es für die Truppe von Headcoach Bruce Cassidy nur zu einem Punkt.

Linksaußen Jake DeBrusk (2 Tore, 2 Assists) und Center David Krejci (4 Assists) waren jeweils an vier der zehn Treffer ihres Teams beteiligt, das sich bei zwei ausstehenden Spielen noch Hoffnungen auf den ersten Platz in der Atlantic Division machen kann und damit als punktbestes Team der Eastern Conference die Saison abschließen würde.

Team-Saisonranking: Tore/Sp 6. Platz; GT/Sp 3. Platz; PP 4. Platz; PK 4. Platz


3. Winnipeg Jets (51-20-10, Vorwoche: 4)

Als Zweiter der starken Central Division ziehen die Winnipeg Jets in die Stanley Cup Playoffs ein. Sie untermauerten in der vergangenen Woche ihren Spitzenplatz mit vier Siegen in Folge. Auf ihrer Auswärtstour bezwangen sie die Toronto Maple Leafs (3:1), die Ottawa Senators (6:5) sowie die Montreal Canadiens (5:4 OT) und zuhause gaben die Jets den Calgary Flames (2:1) das Nachsehen.

Linksaußen Kyle Connor (1 Tor, 4 Assists) führt die teaminterne Scorerwertung der Jets an, gefolgt vom Dreifach-Torschützen Rechtsaußen Blake Wheeler (3 Tore, 1 Assist).

Team-Saisonranking: Tore/Sp 2. Platz; GT/Sp 5. Platz; PP 5. Platz; PK 7. Platz


4. Tampa Bay Lightning (53-23-4, Vorwoche: 3)

Die Tampa Bay Lightning nahmen zum Saisonende hin etwas Dampf aus dem Kessel. Sie verloren fünf ihrer letzten zehn Partien (5-5-0) und mussten zwischenzeitlich sogar ihre Tabellenführung in der Eastern Conference an die Bruins abgeben, die sie zuletzt mit 4:0 nach Hause schickten. In den Wochenauftritten zuvor rang Tampa Bay im Madison Square Garden die New York Rangers (7:3) nieder und zog in der heimischen Amalie Arena gegen die Predators (1:4) den Kürzeren.

Acht verschiedene Spieler der Lightning präsentierten sich als Vollstrecker. Center Brayden Point (3 Tore) traf dreimal ins Schwarze und Cedric Paquette (2 Tore, 1 Assist) sowie J.T. Miller (2 Tore, 1 Assist) zeichneten sich als zweifache Torschützen aus. Den Shutout gegen Boston verbuchte Andrei Vasilevskiy (33 Saves).

Team-Saisonranking: Tore/Sp 1. Platz; GT/Sp 13. Platz; PP 3. Platz; PK 27. Platz


5. Washington Capitals (48-26-7, Vorwoche: 5)

Souverän mit fünf Punkten Vorsprung bei noch einer ausstehenden Partie führen die Washington Capitals die Metropolitan Division an. Die Caps konnten sich sogar zwei Heimausrutscher gegen die Carolina Hurricanes (1:4) und Predators (3:4) erlauben. In den Partien dazwischen, verließen sie bei den Pittsburgh Penguins (3:1) und bei den Blues (4:2) als Sieger das Eis.

Von Washingtons neun Torschützen trafen Center Evgeny Kuznetsov (2 Tore, 3 Assists) und Linksaußen Alex Ovechkin (2 Tore) jeweils doppelt.

Team-Saisonranking: Tore/Sp 9. Platz; GT/Sp 15. Platz; PP 7. Platz; PK 16. Platz

Video: NSH@WSH: Ovechkin mit tollem Powerplaytreffer


6. Vegas Golden Knights (51-23-7, Vorwoche: 6)

Nach hart erkämpften doppelten Punktgewinnen zuhause gegen die Blues (4:3 OT) und San Jose Sharks (3:2) sowie bei den Vancouver Canucks (5:4 SO), kassierten die Vegas Golden Knights, zu Gast bei den Edmonton Oilers (3:4), eine zu verschmerzende Niederlage.

Beim neugekürten Champion der Pacific Division präsentierte sich vor allem Center William Karlsson (3 Tore, 5 Assists) in Playoffform. Vier Scorerpunkte sammelten Verteidiger Shea Theodore (1 Tor, 3 Assists) und Rechtsaußen Alex Tuch (4 Assists). Einen NHL-Einstand nach Maß erwischte Center Brandon Pirri, dem in seinen ersten zwei Einsätzen drei Treffer gelangen.

Team-Saisonranking: Tore/Sp 3. Platz; GT/Sp 6. Platz; PP 10. Platz; PK 11. Platz


7. Toronto Maple Leafs (48-26-7, Vorwoche: 8)

Schon vor dieser Woche gab es keine Zweifel mehr, dass die Stanley Cup Playoffs unter Beteiligung der Toronto Maple Leafs stattfinden werden. Insoweit konnte es das Traditionsteam verkraften, dass es sich zuhause den Jets (1:3) und in Newark den Devils (1:2) geschlagen geben musste. Doppelte Punktgewinne feierten die Maple Leafs in Brooklyn bei den New York Islanders (5:4) und vor heimischer Kulisse gegen die Sabres (5:2).

Torontos Torfabrik führen die Center Auston Matthews (3 Tore, 4 Assists) und William Nylander (3 Tore, 2 Assists) an.

Team-Saisonranking: Tore/Sp 5. Platz; GT/Sp 12. Platz; PP 2. Platz; PK 11. Platz

 

[Ähnliches: Der beste Save ist der, den man nicht machen muss]

 


8. San Jose Sharks (45-26-10, Vorwoche: 7)

Hinter den Golden Knights geht es in der Pacific Division ganz eng zu. Mit einem 4:2-Heimsieg über die Avalanche beendeten die zweitplatzierten San Jose Sharks ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie, während der sie unter anderem in Vegas (2:3) und zuhause gegen die Dallas Stars (2:4) den Kürzeren zogen.

Verlassen konnten sich die Sharks auf die Offensivqualitäten ihrer Center Joe Pavelski (1 Tor, 3 Assists) und Logan Couture (2 Tore, 1 Assist).

Team-Saisonranking: Tore/Sp 12. Platz; GT/Sp 9. Platz; PP 15. Platz; PK 2. Platz


9. Pittsburgh Penguins (46-29-6, Vorwoche: 9)

Um seine Playoff-Teilnahme muss der amtierende Stanley Cup Champion nicht mehr fürchten nachdem er zwei seiner drei Auftritte in der vergangenen Woche gewann. Nur die Capitals (1:3) erwiesen sich als Spielverderber der Pittsburgh Penguins, die ihrerseits für gedrückte Stimmung bei den Canadiens (5:2) und den Columbus Blue Jackets (5:4 OT) sorgten.

Grund zur Freude hatten Pittsburghs Rechtsaußen Phil Kessel (3 Tore, 2 Assists) und Patric Hornqvist (3 Tore, 1 Assist) aufgrund ihrer persönlichen Wochenausbeute durch die sie das teaminterne Scorer-Ranking vor Center Evgeni Malkin (4 Assists) anführen.

Team-Saisonranking: Tore/Sp 4. Platz; GT/Sp 20. Platz; PP 1. Platz; PK 18. Platz


10. Columbus Blue Jackets (45-29-7, Vorwoche: 10)

Seit einem guten Monat treten die Columbus Blue Jackets aufs Vollgas. Von ihren letzten 16 Partien verloren sie nur eine in der regulären Spielzeit (13-1-2). Ihren 13. Sieg fuhren sie gegen die Detroit Red Wings (5:4 OT) ein, doch in Vancouver (4:5 OT) und in der heimischen Nationwide Arena gegen die Penguins (4:5 OT) reichte es nur zu einem Punkt.

Für ausreichend Offensivspektakel war in den drei Begegnungen der Blue Jackets gesorgt. Regen Anteil daran nahmen Linksaußen Artemi Panarin (1 Tor, 8 Assists), Verteidiger Seth Jones (1 Tor, 6 Assists) und Rechtsaußen Cam Atkinson (4 Tore, 1 Assist).

Team-Saisonranking: Tore/Sp 17. Platz; GT/Sp 10. Platz; PP 23. Platz; PK 25. Platz


Die Verfolger: Minnesota Wild (V), Los Angeles Kings (V), Anaheim Ducks (V), New Jersey Devils (V), Philadelphia Flyers (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: St. Louis Blues (V)

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.