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Die Carolina Hurricanes haben ein wichtiges Etappenziel erreicht. Durch den Punktgewinn beim 3:4 n. V. am Montag bei den Dallas Stars stehen sie zum dritten Mal in Folge in den Stanley Cup Playoffs. Die Freude über die erneute Teilnahme an der Postseason ist groß bei der Vertretung aus Raleigh. Ab sofort kann sie sich darauf fokussieren, ihre Tabellenführung in der Discover Central Division bis zum Schluss zu verteidigen und sich in den ersten beiden Runden der K.o.-Phase das Heimrecht zu sichern.

Dass die Hurricanes in den restlichen acht Partien der regulären Saison weiterhin alles geben werden, machte Trainer Rod Brind'Amour gleich im Anschluss an das Match gegen die Stars deutlich. "Wir sind längst noch nicht zufrieden. Wir haben uns ein hohes Ziel gesteckt. Da sind wir uns alle einig", sagte er in den Katakomben des American Airlines Centers. Damit machte der Coach deutlich, dass Carolina ernst machen will mit dem Angriff auf den Stanley Cup. Im Erfolgsfall wäre es der zweite Titelgewinn nach 2006.
Für Brind'Amour ist es beeindruckend, dass seine Mannen das Playoff-Ticket bereits acht Spiele vor Ende der regulären Saison gelöst haben. Zugleich sieht er dies als gerechten Lohn für alle Mühen in den vergangenen Wochen und Monaten an. "Das Team hat sich dafür den Hintern aufgerissen", gab er in saloppen Worten zu Protokoll. "Es ist wichtig, das gesamte Jahr über beständig und dominant zu sein. In dieser Hinsicht befinden wir uns auf einem guten Weg. Das sagt viel über die Organisation und die Spieler aus. Wir haben eine großartige Gruppe von Leuten bei uns versammelt", fügte der verantwortliche Mann an der Bande hinzu.

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Brind'Amour störte sich überhaupt nicht daran, dass seine Mannschaft die Playoff-Qualifikation mit einer Niederlage nach Verlängerung unter Dach und Fach brachte. "Klar fehlte ein wenig der Show-Effekt. Aber wir haben uns in einem Spiel zurückgekämpft, einen ganz entscheidenden Punkt geholt und sind jetzt drin. Dafür gebührt den Jungs alle Achtung", meinte er.
Verteidiger Jani Hakanpaa stellte den Playoff-Einzug mit dem 3:3-Ausgleichstreffer gegen die Stars endgültig sicher. "Es ist immer schön, wenn man den Puck ins Netz befördert", betonte er. Nun freut sich der Blueliner auf die Endrunde. "Das ist der Grund, warum man überhaupt spielt. Es ist immer etwas Besonderes, in den Playoffs dabei zu sein. Das wird bestimmt eine aufregende Zeit", sagte er.
Beträchtlichen Anteil am Playoff-Einzug der Hurricanes hat Nino Niederreiter. Der Churer bot in dieser Spielzeit reihenweise starke Vorstellungen in der Offensive. In 48 Einsätzen sammelte er 31 Scorerpunkte (17 Tore, 14 Assists). Beim jüngsten Auftritt in Dallas war der Flügelstürmer am zwischenzeitlichen 2:2 durch Jaccob Slavin mit einem Assist beteiligt. In der teaminternen Torjägerliste liegt er gemeinsam mit Vincent Trocheck an zweiter Stelle. Treffsicherer war lediglich Sebastian Aho mit 20 Toren.

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Don Waddell, der Präsident und General Manager der Hurricanes, beglückwünschte die Mannschaft zur Teilnahme an den Playoffs. "Ich bin unglaublich stolz auf die von Rod angeführte Gruppe. Die Jungs spielen füreinander. Genau das ist es, was ein gutes Team auszeichnet", ließ er verlauten.
Als Spitzenreiter der Discover Central Division haben die Hurricanes momentan 69 Punkte aus 48 Spielen auf dem Konto. Stand heute würden sie in der Auftaktrunde der Playoffs auf die Nashville Predators treffen. Neben Carolina sind die Florida Panthers und die Tampa Bay Lightning sicher in der Postseason dabei. Offen ist, in welcher Reihenfolge diese drei Klubs durchs Ziel gehen. Das wird sich in den verbleibenden zweieinhalb Wochen herausstellen. Um den vierten und damit letzten Platz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, streiten sich die Predators, die Stars und die Chicago Blackhawks.

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Die Chancen, dass die Hurricanes nach 56 Begegnungen von ganz oben grüßen, stehen gut. Dadurch dass sie auf ihrem derzeitigen Auswärtstrip bei jeweils zwei Aufeinandertreffen mit den Lightning und den Panthers sechs von acht möglichen Punkten holten, konnten sie sich an der Tabellenspitze der Division etwas absetzen. Der Vorsprung auf Florida beträgt zwei Punkte, auf Tampa Bay sind es drei Zähler. Gegen beide Kontrahenten muss Carolina in der regulären Saison nicht mehr antreten, während sich die Lightning und die Panthers noch in zwei Duellen gegenüberstehen und sich dadurch gegenseitig Punkte wegnehmen.
Nächster Gegner der Hurricanes sind einmal mehr die Stars. Der Vergleich findet direkt am Dienstag (8:30 p.m. ET; NHL.TV; Mi. 1:30 MESZ) im American Airlines Center statt.