Auch Nicos Bruder Timo Sturm (24) wurde emotional: "Es ist unglaublich. Ich habe auf der Tribüne die ganze Zeit geheult. Man kann es gar nicht fassen. Mein Bauch tut weh, wir haben so laut geschrien. Jeder von uns drei Brüdern hat davon geträumt, einmal hier zu stehen. Jetzt steht Nico da, er hat es sich verdient, denn er ist so ein harter Arbeiter. Ich sehe, was er im Sommer macht. Ich glaube, er ist einer der Spieler, der mit am härtesten für dieses Ziel gearbeitet hat. Er hat sich alles von Grund auf erarbeitet. Ich und die ganze Familie freuen sich unglaublich für ihn."
Während Nico auf dem Eis seinen Job erledigte, fieberte Timo auf den Rängen mit. "Noch nie war ich bei einem Spiel so nervös. Der Stanley Cup ist einfach das Größte, was es im Eishockey zu gewinnen gibt", sagte Timo Sturm, der auch angetan von der Atmosphäre war: "Aus Augsburg sind wir eine gute Atmosphäre gewohnt. Hier ist es etwas völlig anderes. Hier macht es die Menge der Zuschauer. Insbesondere in Denver war es so laut, mir haben wirklich die Ohren geklingelt. Es ist der Hammer. Ich kann nur jedem Menschen, der Eishockey liebt, nur empfehlen, so etwas mal mitzuerleben."
Der "zweite" Stanley Cup im Hause Sturm
Nach dem Spiel erhielt Nico Sturm den Stanley Cup als 18. Spieler. Als der 20 Kilogramm schwere Pokal bei der Feier auf dem Eis erneut bei ihm ankam, posierte er mit Freundin und Bruder.
"Der Cup war schwerer, als ich gedacht habe", lachte Nico. "Ich musste schon aufpassen, denn ich wollte nicht derjenige sein, der ihn fallen lässt."