Die Trade Deadline 2026 war für die Buffalo Sabres ein ganz neues Gefühl: Anders als in den Vorjahren, als das Team von den Niagarafällen zu diesem Zeitpunkt in der Saison schon weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen in der Tabelle stand, ist Buffalo in der laufenden Saison mittendrin im Playoff-Rennen. Entsprechend traten die Sabres als Käufer statt als Verkäufer auf. General Manager Jarmo Kekäläinen sicherte sich mit Trade-Geschäften die Dienste der Stürmer Sam Carrick und Tanner Pearson sowie die Verteidiger Luke Schenn und Logan Stanley.
Aufrüsten für die Rückkehr in die Stanley Cup Playoffs
„Wir haben das Gefühl, dass wir Schaden anrichten können“, sagt Trainer Lindy Ruff. „Das haben wir in den letzten 40 Spielen bewiesen. Wir haben gegen die Besten konstant gut gespielt und gewonnen. Wir versuchen von Spiel zu Spiel eine bessere Mannschaft zu werden.“
Auch Kapitän und Abwehrchef Rasmus Dahlin gefällt die neue Rolle des Käufers auf dem Transfermarkt: „Das ist neu für mich. Es fühlt sich an wie früher in Frölunda. Dafür spielen wir Hockey. So sollte es sich anfühlen. Das ist der Beginn von etwas Großem. Ich freue mich, dass wir endlich an diesem Punkt angekommen sind.“
Seinem schwedischen Landsmann und Verteidiger-Kollegen Mattias Samuelson ging es nicht anders: „Normalerweise, wenn man ein Verkäufer ist, gehen die Jungs und kommen nicht zurück. Im Gegenzug bekommst du Draft-Picks. Um ehrlich zu sein, interessiert es niemanden in dieser Kabine wirklich, ob man ein oder zwei Picks tauscht, also ist es schön, ein paar neue Gesichter hier zu haben und vielleicht eine neue Energie. Und ja, es macht Spaß. Es ist auf jeden Fall gut für die Moral.“


















