Dieses Spielverständnis besitzt Vanek ohne Zweifel. In 1.028 NHL-Spielen konnte er 373 Tore erzielen und 416 vorbereiten. 789 Punkte stehen demnach für ihn zu Buche. Fraglich, ob jemals ein Österreicher wieder in diese Sphären vordringen kann oder ob es ein Rekord der Alpenrepublik für die Ewigkeit sein wird.
In dieser Saison steht Vanek nach 63 Spielen bei 16 Toren und 20 Assists zu 36 Punkten und kommt damit in allen seinen 14 NHL-Spielzeiten über 15 Tore. Trotz seiner vielen Stationen, er war für acht Teams in den letzten sechs Saisons tätig, beweist er, dass er nichts verlernt hat. Natürlich ist er von seiner Saison-Bestleistung von 43 Toren und 41 Assists zu 84 Punkten aus seinem zweiten NHL-Jahr 2006/07 weit entfernt, doch Vanek hat gelernt eine Führungspersönlichkeit zu sein, wie Kronwall richtig feststellte.
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"Ich denke, dass ich mich im Camp gut gefühlt habe, aber wir hatten alle einen schweren Start hier", lässt Vanek die Saison Revue passieren. "Nach meiner Knieverletzung habe ich länger als gedacht gebraucht, um wieder in Tritt zu kommen. Aber seit Weihnachten habe ich mich wirklich besser gefühlt. Ich versuche das Jahr positiv abzuschließen."
Hört sich fast so an, als ob Vanek sich für einen neuen Vertrag empfehlen möchte, obwohl er schon häufiger auch das Wort Karriereende in den Mund nahm. Schade wäre es, denn er hat noch einiges drauf und eine weitere Chance, doch noch den Stanley Cup zu gewinnen, hätte er redlich verdient.
"Ich denke, er war heute unser bester Stürmer, er und Taro [Hirose]", sagte Detroits Trainer Jeff Blashill. "Er kommt und gibt jeden Abend alles. Manchmal verliert er zu häufig den Puck, aber das ist Teil des Positiven, dass er das Spiel machen will. Aber ich meine, dass er in der zweiten Saisonhälfte nach seiner Verletzung besser wurde. Er hat eine gute Arbeit gemacht, insbesondere die letzten zwei Monate."