Nach dem ersten Training der Schweiz bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 am Sonntag hat Nino Niederreiter gleich einmal eine Kampfansage an die Konkurrenz geschickt. „Wir sind mit großen Hoffnungen hierhergekommen und wollen den Bären reizen. Da gibt es für uns nicht den geringsten Zweifel“, sagte der Angreifer der Winnipeg Jets mit Blick auf den Gruppengegner Kanada, der als Top-Favorit auf den Gewinn der Goldmedaille gilt.
Am 13. Februar treffen die Schweizer auf die Kanadier, einen Tag nach dem Auftaktmatch gegen Frankreich und zwei Tage vor der abschließenden Partie in Gruppe A gegen Tschechien. „Wir wissen natürlich, wie stark Kanada sein wird. Bei dem Talent, das in dem Team steckt, ist das kein Wunder. Auf der anderen Seite haben wir überhaupt keinen Grund, uns zu verstecken. Wir werden rausgehen, unser Spiel durchziehen und dabei viel Spaß haben“, verdeutlichte Niederreiter.
Dieses Selbstbewusstsein speist sich aus der Tatsache, dass beim olympischen Eishockeyturnier in Mailand erstmals seit Sotchi 2014 wieder NHL-Spieler am Start sind. Damit kann auch die Schweiz aus dem Vollen schöpfen und die Besten der Besten aufbieten. Niederreiter ist einer von insgesamt zehn aktuellen NHL-Akteuren im Kader der Eidgenossen. Dazu kommen sieben weitere Aktive mit einer NHL-Vergangenheit, die jetzt in der heimischen National League ihr Geld verdienen. Am Sonntag versammelte Nationaltrainer Patrick Fischer das Kollektiv zu einer 75-minütigen Übungseinheit, die vornehmlich dem Teambuilding diente.






















