Auf der Torhüterposition bauen die Devils auf Cory Schneider. Die von Verletzungssorgen geplagte Stammkraft im Kasten der Devils blickt auf eine für ihn enttäuschende Spielzeit zurück. Mit einem Gegentrefferschnitt von 2,93 und einer Fangquote von 90,7 Prozent in 40 Partien lieferte der 32-Jährige seine schlechteste Saison der letzten acht Jahre ab.
Cheftrainer John Hynes stellte gegenüber NHL.com klar, wie wichtig Schneider für den Erfolg seines Teams ist: "Er wurde operiert. Sich nicht nur körperlich, sondern auch mental wieder ins Spiel zu bringen, ist für ihn vordringlich. Wir brauchen ihn als Torwart, der uns die Chance erhält jeden Abend zu gewinnen und wir wissen, dass er hierzu in der Lage ist."
In der Saison 2017/18 standen vier Rookies durchgehend im Kader der Devils. Hischier, Bratt, Butcher (fünf Tore, 39 Assists) und Center Blake Coleman (13 Tore, zwölf Assists) erzielten in der Summe 51 Treffer und gaben 105 Torvorlagen. Diese Punktausbeute der NHL-Neulinge kann sich durchaus sehen lassen. Wer steht in der folgenden Saison von ihren Prospects in den Startlöchern?
Center John Quenneville, 22, durfte vergangene Spielzeit in zwei Partien zum ersten Mal NHL-Luft schnuppern und könnte nun ebenso den nächsten Schritt machen, wie Center Michael McLeod, 20, oder der 21-jährige Center Blake Speers, der 2016/17 schon dreimal im Kader der Devils stand.
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Starke Bullyspieler täten den Devils gut zu Gesicht stehen. Mit einer Quote von 47,0 Prozent gewonnener Anspiele belegten sie ligaweit den vorletzten Platz. Durchaus positiv können sie auf ihre Special Teams blicken. Sowohl beim Powerplay (21,4 Prozent, Platz 9), wie auch im Penalty Killing (81,8 Prozent, Platz 7) lagen sie unter den besten zehn Mannschaften der Liga.
Aufgrund der Leistungsdichte in der Metropolitan Division ist für die Devils von Rang zwei bis Rang sieben alles möglich. Die Playoffs werden sie erreichen, wenn Spieler aus allen Mannschaftsteilen noch eine Schippe drauflegen.