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Wilson verhindert in OT einen Fehlstart

Die Capitals konnten nach 2-Tore Rückstand das erste Spiel gegen die Maple Leafs noch drehen

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Tom Wilson schloss am Donnerstag im Verizon Center der US-Hauptstadt eine erfolgreiche Aufholjagd der Washington Capitals nach 5:15 Minuten in der Verlängerung ab und sorgte für einen 3-2 Sieg des Favoriten im ersten Spiel der Erstrundenserie gegen die Toronto Maple Leafs. Wilson profitierte bei seinem ersten Tor in 29 Playoffpartien von einem missglückten Klärungsversuch der Gäste, die einen Traumstart bei ihrem erste Playoffauftritt seit vier Jahren erwischt hatten.

Torontos Rookie Mitchell Marner hatte vor der Partie die richtige Devise vorgegeben, indem er erwähnte, dass sie diese Partie wie ein normales Eishockeyspiel ansehen, aufs Eis gehen, Spaß haben und bereit sein müssen. Bereits nach 95 Sekunden konnte Marner die Maple Leafs 1-0 in Front bringen. In der zehnten Spielminute bezwang Jake Gardiner zum zweiten Mal Washingtons Schlussmann Braden Holtby. Zunächst wurde Gardiners Treffer wegen Torwartbehinderung von Nazem Kadri die Anerkennung verweigert, doch nach Einspruch von Torontos Trainerbank und Videobeweis wurde das Tor gegeben.

Den Capitals spielte beim Anschlusstreffer in die Karten, dass Brian Boyle und Zach Hyman zur Mitte des Durchgangs innerhalb von 30 Sekunden auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Nur zwei Sekunden nachdem Boyle zurück aufs Eis kam nutzte Justin Williams die nummerische Überlegenheit zum 1-2. Williams markierte auch den 2-2 Ausgleichstreffer als im zweiten Drittel noch vier Minuten auf der Uhr standen. "Nach dem frühen Rückstand, so ist halt Eishockey, haben wir den Puck besser laufen lassen und wurden hierfür belohnt", analysierte Washingtons zweifacher Torschütze kurz und bündig die Partie.

Gästetorwart Frederik Andersen wehrte insgesamt 40 Torschüsse ab, Holtby brachte es auf 35 Saves.

Video: Wilson, Williams führen die Caps zum Sieg im 1. Spiel

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