33 Sekunden vor Ablauf der Zusatzschicht stand Hischier goldrichtig. Im Slot lenkte er einen Schlagschuss von Dougie Hamilton ins Netz. "Ich wollte eigentlich aus dem Weg zu gehen, aber der Puck traf mich und ging rein", beschrieb der Kapitän die Szene, die zum vielumjubelten Siegtor der Devils führte. "Wir besaßen zu diesem Zeitpunkt das Momentum. Das Publikum trieb uns an. Als wir das Powerplay zugesprochen bekamen, hatte ich das sichere Gefühl, dass wir einen versenken würden. Genauso kam es dann", führte der Center weiter aus.
Bei sieben der jüngsten acht Erfolge von New Jersey trug sich Hischer als Scorer in den Spielberichtsbogen ein. Sechs Tore und acht Assists steuerte er zur imposanten Siegesserie bei. Gegen die Senators glänzte der Angreifer nicht nur als Doppeltorschütze, sondern einmal mehr durch seine Qualitäten als Teamleader. Gerade in kritischen Phasen schritt er immer wieder voran. So erzielte er auch den wichtigen 2:2-Ausgleich in der Schlussphase des ersten Drittels. Zuvor hatten die Gäste den frühen 0:1-Rückstand durch Tomas Tatar gedreht. Tatar hat wie Hischier eine Punkteserie von sechs Spielen am Laufen (ein Tor, sechs Assists).
Zu seinem unverhofften Saisondebüt bei den Devils kam der Berner Akira Schmidt. Trainer Lindy Ruff beorderte den Torwart in der 51. Minute für den angeschlagenen Vitek Vanecek zwischen die Pfosten. Schmid machte seine Sache ordentlich. Er parierte sieben Schüsse, fünf davon in der Verlängerung und feierte in seinem insgesamt fünften NHL-Einsatz seinen ersten Sieg.
Entsprechend erleichtert zeigte sich Schmid im Anschluss an die Begegnung mit den Senators. "Ich hatte zwar nicht erwartet, dass meine Saisonpremiere so aussehen würde, aber das nehme ich natürlich trotzdem gerne mit. Im Powerplay dachte ich nur: Hoffentlich treffen die Jungs", gab der Goalie zu Protokoll. Außerdem habe er die Siegesserie der Devils im Kopf gehabt. "Ich traue es mich fast nicht zu sagen, aber ich wollte nicht derjenige sein, der sie vermasselt", verriet er.