Carolina ging dank der Tore von Brent Burns, Martin Necas und Jalen Chatfield mit einer 3:2-Führung ins letzte Drittel. New York dominierte den Schlussabschnitt aber mit 14:7 Torschüssen und verstand es, dieses Übergewicht an Chancen umzumünzen. Mit drei Treffern im finalen Durchgang machten sie den Erfolg gegen das beste Team der vergangenen sechs Wochen perfekt.
"Der Sieg fühlt sich gut an", freute sich Rangers-Stürmer Vincent Trocheck, der selbst drei Saisons lang für die Hurricanes gespielt hatte, ehe er nach New York wechselte. "Die Mannschaft hatte einen unglaublichen Lauf. Sie haben elf Spiele in Folge gewonnen und sind ein Rivale aus unserer Division, deshalb bedeutet uns der Erfolg gegen sie besonders viel."
Neben dem Kampfgeist, den die Rangers im dritten Abschnitt bewiesen, waren die Special Teams entscheidend. Die Hurricanes hatten zuvor vier Spiele lang kein Powerplaytor zugelassen. Am Dienstag gerieten sie fünfmal in Unterzahl und kassierten dabei drei Treffer von Jacob Trouba, Mika Zibanejad und Filip Chytil. New York überstand seine drei Unterzahlsituationen dagegen allesamt schadlos.
"Wir legen großen Wert auf unsere Penalty-Killing und wollen darin wirklich gut sein. Heute war aber einfach nicht unser Abend in dieser Hinsicht", betonte Hurricanes-Verteidiger Brady Skjei. "Wir werden uns die Videos anschauen, daraus lernen und die Sache dann abhaken."
Trotz der Niederlage ist die Tabellenführung der Hurricanes in der Metropolitan Division vorerst nicht in Gefahr. Sie liegen mit 56 Punkten (25-7-6) vorne, gefolgt von den New Jersey Devils mit 49 Punkten (23-11-3). Die Rangers halten mit 48 Punkten (21-12-6) mit den Washington Capitals (21-13-6) Schritt.