Richtig ging es dann in den frühen Zweitausendern los. Unter anderem liefen die deutschen Nationalspieler Jason Holland, John Tripp und Chris Schmidt für Los Angeles auf, auch wenn sich keiner davon wirklich durchsetzen konnte. Verteidiger Holland war mit 57 Spielen von 2001 bis 2004 der erfolgreichste der drei Spieler, dabei kam er auf drei Tore und vier Assists.
Die deutsche Tradition im Süden Kaliforniens wurde 2010 von keinem geringeren als Marco Sturm weitergeführt, einem der erfolgreichsten deutschen Spieler aller Zeiten. Sturm kam nach der Saison 2009/10 von den Boston Bruins, blieb aber nur für 17 Spiele bei den Kings, ehe er nach Washington weiterzog.
In seiner Zeit in L.A. erzielte er vier Tore und fünf Assists. Zwar war seine Phase als Spieler in Los Angeles nur kurz, Sturm scheint sich dort aber recht wohl gefühlt zu haben, denn im November 2018 kehrte er als Assistenztrainer dorthin zurück, und steht seitdem hinter der Bande bei den Kings.
Dem großen Sturm folgte fünf Jahre später Abwehr-Legende Christian Ehrhoff, jedoch auch nur für weniger als eine Saison. 2015/16 sammelte er in 40 Partien für die Kings zwei Tore und acht Assists. Noch während der Runde wurde er an die Chicago Blackhawks abgegeben, für die er noch acht Spiele aktiv war, ehe er seine NHL-Karriere beendete.