Zum Start in die neue NHL-Saison hakte es jedoch dann etwas. Kühnhackl brauchte bis zum siebten Saisonspiel, ehe ihm der erste Punkt gelang. Der zweite folgte zwei Spiele später. Trotzdem wurde er danach am 2. November von Trainer Mike Sullivan plötzlich aus dem Kader genommen und musste immerhin fünf Spiele pausieren.
"Ja mei, das ist einfach ein Teil des Eishockeys hier in der NHL", erzählte Kühnhackl locker. "Das gehört dazu. Wir haben eine sehr gute Mannschaft. Wenn jeder fit ist, dann muss einer auf der Tribüne sitzen. Und das war da leider ich."
Allerdings ist das für den Bayer kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen, im Gegenteil. "Das spornt mich einfach noch mehr an, dass ich im Training an mir arbeite und wenn ich wieder spielen darf noch mehr Gas gebe", betonte er selbstbewusst.
Am vergangenen Samstag gegen die Toronto Maple Leafs stand er auch wieder auf dem Eis. Doch wie sieht sein Rezept aus, das so etwas zukünftig nicht mehr passiert? "Es ist wichtig sich das Vertrauen der Trainer zu erarbeiten", sagte Kühnhackl. "Das geht im Training los, einfach immer zu glänzen und nicht emotionslos herum zu laufen. Wenn du den Eindruck hinterlässt, dass du dich hängen lässt, dann machst du ihnen die Entscheidung leicht. Du musst einfach an dir arbeiten und Schwächen reduzieren, dann werden es die Trainer positiv zur Kenntnis nehmen und du wirst eingesetzt und bekommst mehr Eiszeit."
Die Penguins als Titelverteidiger werden noch alle ihre Kräfte brauchen, um die lange Saison zu bestehen. Sie hatten durch die Teilnahme am Stanley Cup Finale einen wesentlich kürzeren Sommer als andere Mannschaften.