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21. Powerranking: Penguins mit Sprung auf Platz 8

Der amtierende Champion meldet sich zurück, Predators stehen hinter Boston auf dem Treppchen

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Mit den Philadelphia Flyers (4-0-0) und den Anaheim Ducks (3-0-0) hielten sich zwei Teams in den letzten sieben Tagen schadlos, die vor kurzem noch außerhalb eines Playoff-Rangs lagen. Auch die Pittsburgh Penguins (2-0-0) behielten eine weiße Weste - sie mussten aber nur zweimal antreten. In jedem ihrer Auftritte punkten konnten die Minnesota Wild (2-0-1) und die Vancouver Canucks (1-0-1), wohingegen die St. Louis Blues (0-2-0) und die New York Rangers (0-4-0) aus ihren Begegnungen ohne Zählbares herausgingen.

1. Boston Bruins (37-13-8, Vorwoche: 1)

Die Boston Bruins sind einer der heißesten Anwärter auf die Presidents' Trophy für das punktbeste Team der NHL, auch wenn sie sich zum Auftakt ihrer Auswärtstour durch Kanada den Canucks (1:6) deutlich geschlagen geben mussten. Die Schützlinge von Coach Bruce Cassidy kamen anschließend mit Siegen bei den Calgary Flames (2:1 OT) und den Edmonton Oilers (3:2) ihrem hochgesteckten Ziel, die Tabellenführung in der Liga zu übernehmen, wieder ein Stückchen näher.

Sechs verschiedene Spieler der Bruins sorgten für die sechs Tore, sieben zeichneten sich als Vorbereiter aus, darunter Verteidiger Torey Krug und Center Riley Nash mit zwei Assists.

Auf die Bruins warten Gastauftritte bei den Toronto Maple Leafs und den Buffalo Sabres, bevor sie die Carolina Hurricanes und die Penguins empfangen.

2. Nashville Predators (37-14-9, Vorwoche: 4)

Von einer Niederlage, wie der gegen die Detroit Red Wings (1:3), lassen sich die Nashville Predators nicht aus der Bahn werfen. Die passenden Antworten hatten sie in den Heimpartien gegen die Ottawa Senators (5:2) und San Jose Sharks (7:1) sowie bei der Revanche in Detroit (3:2) parat.

Mit gutem Beispiel voran ging Nashville-Teamkapitän Roman Josi (1 Tor, 5 Assists), der an sechs Toren beteiligt war und die Woche als punktbester Scorer des Tabellenführers der Central Division abschloss. Treffsicherster Akteur war Linksaußen Viktor Arvidsson (4 Tore, 1 Assist).

In der kommenden Woche kommt es zu brisanten Divisionsduellen mit den Blues in der Bridgestone Arena von Nashville und im Bell MTS Place der Winnipeg Jets. Der Auftakt eines Roadtrips, den die Predators in Edmonton fortsetzen.

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3. Tampa Bay Lightning (41-17-3, Vorwoche: 2)

Nach ihrem missglückten Heimspiel gegen die New Jersey Devils (3:4) fuhren die Tampa Bay Lightning Auswärtserfolge bei den Washington Capitals (4:2) sowie den Ottawa Senators (4:3) ein und übernahmen wieder den ersten Tabellenplatz in der Liga.

Center Brayden Point (4 Tore), Rechtsaußen Nikita Kucherov (1 Tor, 3 Assists) und Center Yanni Gourde (4 Assists) verbuchten jeweils vier Scorerpunkte.

Die Lightning kommen in der folgenden Woche auf eine Menge Flugkilometer. Ihre nächste Partie bestreiten sie bei den Montreal Canadiens, dann empfangen sie die Maple Leafs und Sabres, ehe sie sich auf den Weg zu den Dallas Stars machen.

4. Vegas Golden Knights (40-16-4, Vorwoche: 3)

Die Vegas Golden Knights bauten ihre eindrucksvolle Heimbilanz um weitere zwei Siege aus, als sich die Canadiens (6:3) und die Flames (7:3) in der T-Mobile Arena die Ehre gaben. Den Erfolgen gegenüber steht aber auch eine Heimniederlage gegen die Ducks (0:2).

 

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Hauptverantwortlich für Vegas' Toreflut zeichneten Rechtsaußen Reilly Smith (3 Tore, 2 Assists) sowie die Center Ryan Carpenter (2 Tore, 2 Assists) und Jonathan Marchessault (4 Assists).

Nach dem Besuch der Canucks in der Spielerstadt treten die Golden Knights in Back-to-Back-Games gegen die Los Angeles Kings an.

5. Winnipeg Jets (35-16-9, Vorwoche: 6)

Mit einem Torschnitt von 5,33 pro Spiel aus ihren drei Heimpartien gegen die Colorado Avalanche (6:1), Florida Panthers (7:3) und Kings (3:4) waren die Winnipeg Jets in den vergangenen sieben Tagen das torhungrigste Team der Liga.

Der Offensivdrang von Winnipegs Flügelflitzern Blake Wheeler (3 Tore, 5 Assists), Patrik Laine (3 Tore, 3 Assists) und Kyle Connor (3 Tore) beeindruckte Zuschauer und Kontrahenten.

Die kommenden Gegner der Jets - die Blues, die Stars und die Predators - dürften gewarnt sein.

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6. Toronto Maple Leafs (38-20-5, Vorwoche: 7)

Der Februar ist der Monat der Toronto Maple Leafs. Das kanadische Traditionsteam verlor nur zwei von elf Partien, eine davon am vergangenen Wochenende bei den Penguins (3:5). Doch nach dem Motto "Aufstehen, Krone richten, Weitermachen" fuhren die Maple Leafs sechs Punkte aus ihren folgenden drei Auftritten in Detroit und zuhause gegen die Panthers (1:0) und New York Islanders (4:3 SO) ein. 

Mit Linksaußen James van Riemsdyk (2 Tore, 2 Assists), Center Mitchell Marner (2 Tore) und Auston Matthews (2 Tore, 1 Assist) hatten die Maple Leafs gleich drei Doppel-Torschützen in ihren Reihen. Schlussmann Frederik Andersen hielt den Kasten gegen Florida sauber.

Die nächsten Gegner der Maple Leafs haben es in sich: Erst gastieren die Bruins im Air Canada Center und anschließend werden die Maple Leafs von den Lightning und den Panthers empfangen.

7. Washington Capitals (34-20-7, Vorwoche: 5)

Nur ein Sieg bei den Sabres (3:2), dem Tabellenletzten der Eastern Conference, und drei Pleiten, in Chicago (1:7), in Sunrise gegen die Panthers (2:3) und vor heimischer Kulisse gegen die Lightning, waren gar nicht nach dem Geschmack der Washington Capitals, die um ihre Spitzenposition in der Metropolitan Division bangen müssen.

 

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In Normalform befand sich Washingtons Teamkapitän Alex Ovechkin (2 Tore, 1 Assist), der in drei seiner vergangenen vier Auftritte punktete. Ebenfalls zweimal ins Schwarze traf Center Lars Eller (2 Tore).

Mit Heimspielen gegen Buffalo und Ottawa sowie einer Begegnung gegen die Columbus Blue Jackets endet für die Capitals der zweite Kalendermonat dieses Jahres.

8. Pittsburgh Penguins (35-22-4, Vorwoche: Verfolger)

Die Pittsburgh Penguins sind seit fünf Spielen ungeschlagen und gerade dabei, als Tabellenzweiter in der Metropolitan Division, an ihre erfolgreiche Vorjahressaison anzuknüpfen. In den vergangenen sieben Tagen gaben die Penguins zuhause den Maple Leafs (5:3) und in Columbus den Blue Jackets (5:2) das Nachsehen.

Center Zach Aston-Reese und Riley Sheahan trafen jeweils zweimal für den amtierenden Stanley Cup Champion, dessen punktbeste Akteure Rechtsaußen Bryan Rust (1 Tor, 3 Assists) und Center Evgeni Malkin (1 Tor, 3 Assists) waren.

In den nächsten sieben Tagen treten die Penguins viermal an, in der Fremde gegen die Hurricanes, Panthers und Bruins sowie daheim gegen die Devils.

Video: PIT@CBJ: Sheahan mit seinem zweiten Treffer im Spiel

9. San Jose Sharks (33-20-8, Vorwoche: 9)

Zunächst bauten die San Jose Sharks mit einem Heimtriumph gegen die Stars (5:2) und einem Auswärtserfolg in St. Louis (3:2) ihre Siegesserie auf drei Spiele aus, doch dann kassierten sie in Nashville gegen die Predators eine herbe 1:7-Schlappe.

Der dänische Linksaußen der Sharks, Mikkel Boedker (2 Tore, 2 Assists), überzeugte ebenso mit vier Scorerpunkten, wie Verteidiger Justin Braun (1 Tor, 3 Assists). Der Schweizer Timo Meier verbuchte zwei Vorlagen.

Die Nordkalifornier werden kommende Woche nach Chicago und nach St. Paul zu den Wild reisen, ehe sie in heimischen Gefilden auf die Oilers und erneut auf die Blackhawks treffen.

10. Dallas Stars (35-22-4, Vorwoche: 10)

Nachdem sie sich in der Central Division den dritten Platz ergattert hatten, war bei den Dallas Stars etwas die Luft raus. Den zwei Siegen gegen die Blues (2:1) und die Kings (2:0) stehen zwei Niederlagen gegen die Sharks (2:5) und die Ducks (0:2) gegenüber.

Über einen Shutout in Los Angeles durfte sich Kari Lehtonen (18 Saves) freuen. Die beiden Verteidiger Stephen Johns (1 Tor, 1 Tor) und John Klingberg (2 Assists) brachten es als einzige Spieler der Stars auf zwei Scorerpunkte.

Der Spielplan sieht als nächstes für die Texaner drei Heimspiele gegen die Jets, Flames und Lightning vor. 

Die Verfolger: Philadelphia Flyers (V), New Jersey Devils (V), Minnesota Wild (V), St. Louis Blues (8), Anaheim Ducks (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Colorado Avalanche (V)

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