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Kai Wissmann wechselte vor der Saison von den Eisbären Berlin in die Organisation der Boston Bruins. Der Verteidiger spielt nun in der AHL für die Providence Bruins und versucht, sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. "Das Ziel ist natürlich die NHL", bekräftigt er im Interview mit der "Eishockey News". In 24 Spielen gelangen ihm in der AHL ein Tor und acht Assists.

Wissmann ist bewusst, dass der starke Saisonverlauf der Boston Bruins seine Chancen eher schmälern: "In Boston läuft es auch sehr gut. Da wird in nächster Zeit nicht viel verändert werden. Aber die AHL ist auch eine gute Liga, um sich weiterzuentwickeln und dazuzulernen."

Insgesamt allerdings habe sich der 26-Jährige in Nordamerika gut eingelebt: "Es gefällt mir gut hier. Natürlich ist es eine Umstellung, weil es ein ganz anderes Eishockey ist. Man hat durch die kleine Eisfläche weniger Zeit, muss schneller Entscheidungen treffen und das Spiel ist auch schneller. Die Jungs hier geben alle immer Vollgas."
Eine Besonderheit sei, dass die Spieler innerhalb der Organisation zwischen den unterschiedlichen Mannschaften hin - und herwechseln. "In Deutschland stehen die Teams mit Saisonbeginn fest und es gibt nur wenig Veränderungen. Hier sind NHL, AHL und ECHL ein komplettes System, Spieler werden hochgezogen und runtergeschickt. Auch die gegnerischen Teams sehen immer anders aus."
Dementsprechend groß sei der Konkurrenzkampf: "Jeder hat das Ziel hochzukommen. Jeder arbeitet dafür."
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