Cooper hatte keinen Zweifel, dass diese Partie Unterhaltung pur bot: "Da war enorm viel Schwung in der Begegnung und ich bin mir ziemlich sicher, jeder Eishockeyfan, der hier im Gebäude war, hat dieses Spiel genossen."
Für die Lightning stand der Erfolg und die Rückeroberung der Tabellenführung im Vordergrund. Ihr vierter doppelter Punktgewinn aus ihren jüngsten fünf Spielen war enorm wichtig, denn die Atlantic ist so gut besetzt wie noch nie, seit sie zur Saison 2013/14 umstrukturiert wurde.
Knapper kann es dort kaum zugehen: Dem Erfolg sei Dank, haben die Lightning einen Zähler Vorsprung gegenüber ihren punktgleichen Verfolgern aus Toronto und Buffalo. Kein anderes NHL-Team weist mehr Punkte aus als dieses Trio. Unabhängig von den weiteren Spielausgängen an den kommenden zwei Tagen, könnten nur die Nashville Predators in diese Phalanx aus Atlantic-Teams eindringen.
Bei der Antwort auf die Frage, wer nach dem Wochenende ganz vorne stehen wird, können die Florida Panthers das Zünglein an der Waage spielen. Sie empfangen am Freitag die Sabres und tags darauf die Lightning.
Sabres-Stürmer Kyle Okposo befasste sich nur kurz mit dem jüngsten Schlagabtausch um die Tabellenführung und blickte anschließend bereits nach vorne: "Das Spiel hätte jeder gewinnen können. Ich würde mir wünschen, wir hätten diese Kerle noch einmal, aber das ist nicht der Fall. Es war ein emotionales Spiel, doch wir müssen sicherstellen, dass wir für morgen bereit sind."
Die Ansprüche der stärksten Konkurrenten von Tampa Bay sind gestiegen und das Geheimnis, wer am Ende die Vormacht in der engen, hochkarätig besetzten Atlantic Division haben wird, gibt noch keine Glaskugel preis.