"Es waren heute unglaublich viele Emotionen mit dabei", zeigte sich Andersson hinterher begeistert von dem gerade Erlebten. "Mit 70 Sekunden auf der Uhr verbleibend liegen wir mit zwei Toren im Hintertreffen. Wir haben zum Glück einen Weg zurück in das Spiel gefunden und dieses dann nach Verlängerung sogar gewonnen. Alle haben sich voll reingehängt. Das fühlt sich jetzt toll an, zumal die Fans uns unglaublich unterstützt haben. Einen Moment lang habe ich tatsächlich geglaubt, die Arena würde stimmungstechnisch explodieren."
Anlässe zur Freude gab es im Rückblick für Calgary am Mittwoch etliche. Matthew Tkachuk steuerte gleich vier Scorerpunkte zum Erfolg der Mannschaft bei. Sam Bennett und Giordano reihten sich ebenfalls in die Liste der Torschützen ein. Nach sechs Siegen aus den vergangenen sieben Begegnungen, und immerhin zehn Erfolgen aus den letzten 13 Spielen, wirken die Flames wie eine fest etablierte Macht in der Liga.
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"Der Sieg war sehr wichtig. So muss es jetzt weitergehen bei uns", richtete Monahan den Blick direkt weiter in Richtung Zukunft. Dies gilt genauso für den Stürmer persönlich. Mit zwölf Punkten (7 Tore, 5 Assists) aus seinen vergangenen sieben Spielen, befindet sich Monahan selber auf einer Erfolgswelle.
Beeindruckend zudem die Statistik, dass die Flames sieben Spiele, in denen sie zu Beginn des Schlussdrittels zurücklagen, am Ende gewinnen konnten. Keinem anderem Kader der Liga gelang dieses Kunststück häufiger. Wie die Pittsburgh Penguins konnten sie sogar schon drei Mal ein Spiel noch drehen, in dem sie in der zweiten Drittelpause noch mit mehr als einem Tor im Hintertreffen lagen.
"Wir haben die vollen 60 Minuten gebraucht, um dieses Spiel zu gewinnen. Der Einsatz im Schlussdrittel hat gepasst", freute sich Gaudreau, der in den jüngsten 13 Einsätzen 23 Zähler (7 Tore, 16 Assists) sammeln konnte. "Der Spielbeginn verlief alles andere als wunschgemäß, doch wir sind drangeblieben, haben nicht aufgesteckt. Am Ende sind wir mit zwei Punkten dafür belohnt worden."