Für Thomas Larkin erfüllt sich ein Lebenstraum, wenn er bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 auf dem Eis steht. Erstmals hat der italienische Nationalspieler die Möglichkeit, sich mit den Superstars der NHL zu duellieren. Und das auch noch in Mailand – nicht weit von seiner Heimatstadt Varese entfernt.
„Es ist sehr aufregend für mich“, sagt er im Gespräch mit NHL.com/de. „Meine Mutter ist nur etwa 15 Minuten von hier entfernt aufgewachsen. Ich bin eine Stunde entfernt aufgewachsen – wir haben hier Familie und Freunde in der Nähe. Es ist also total surreal, hier ein Turnier spielen zu können. Davon hätte ich nie zu träumen gewagt. Aber wir sind uns auch der Verantwortung für das italienische Eishockey bewusst.“
Eishockey statt Fußball
Fußball ist in Italien die Nationalsportart. Eishockey ist laut Larkin eher „ein Nischensport. Fußball hat mich aber nie wirklich interessiert. Und in den 1990er Jahren gab es eine Zeit, in der Eishockey in Italien sehr beliebt war.“
Larkin kam per Zufall mit diesem Sport in Kontakt. „Die Eisbahn in Varese hat ein angeschlossenes Schwimmbad. Beim Schwimmunterricht sah mein älterer Bruder ein Eishockeytraining und fragte unsere Mutter, ob wir es auch mal versuchen dürfen. Ich bin ihm gefolgt und wurde vom Eishockey-Virus infiziert.“























