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Gerade einmal zwei Spieltage hat Connor McDavid für seinen ersten Hattrick in der Saison 2020/21 benötigt. Der Kapitän der Edmonton Oilers war der überragende Mann beim 5:2-Erfolg am Donnerstag gegen die Vancouver Canucks. Neben seinen drei Toren steuerte er noch einen Assist zum Sieg bei. Glänzend aufgelegt war auch Leon Draisaitl, der an vier Treffern beteiligt war. Einen guten persönlichen Einstand hatten Tobias Rieder (Buffalo Sabres) und Thomas Greiss (Detroit Red Wings) bei ihren neuen Teams. Rieder schoss ein Tor und Greiss zeigte eine gute Leistung zwischen den Pfosten. Am Ende gingen jedoch beide mit ihren Mannschaften als Verlierer vom Eis.

SPIEL DES TAGES
Edmonton Oilers - Vancouver Canucks 5:2
Die Revanche ist geglückt. Einen Tag nach der 3:5-Niederlage gegen die Canucks im Rogers Place drehten die Oilers an gleicher Stelle den Spieß um und landeten einen hochverdienten Sieg. Edmonton bot eine imposante Vorstellung in der Offensive. Die Mannschaft gab in den 60 Minuten insgesamt 46 Schüsse auf das Gehäuse von Vancouvers Torwart Thatcher Demko ab.
Ryan Nugent-Hopkins brachte die Oilers im Powerplay mit 1:0 in Führung (8.). Sekundenbruchteile vor der ersten Drittelpause erhöhte McDavid auf 2:0. Nate Schmidt verkürzte den Rückstand kurz nach Wiederbeginn mit einem herrlichen Schlagschuss (24.). Mit seinem zweiten Treffer stellte McDavid in Überzahl den Zwischenstand auf 3:1 (29.). Tyler Motte sorgte für den erneuten Anschluss (31.). Doch die Oilers ließen sich davon nicht beirren. Auf Zuspiel von Draisaitl beförderte McDavid den Puck ins Netz und machte damit seinen Hattrick perfekt (36.). Für die endgültige Entscheidung sorgte Nugent-Hopkins, als er im letzten Drittel einen Pass von Kailer Yamamoto zum 5:2 ins Netz lenkte (52.).

VAN@EDM: McDavid erzielt ersten Hattrick in 2021

HERAUSRAGENDE SPIELER AUS D/CH/A
1. Leon Draisaitl, Edmonton Oilers: Der Kölner war ein ständiger Gefahrenherd und glänzte einmal mehr als genialer Vorbereiter. Nach zwei Saisonspielen hat er bereits fünf Assists auf dem Konto.
2. Tobias Rieder, Buffalo Sabres: Gleich bei seinem ersten Einsatz für sein neues Team trug sich der Landshuter in die Torschützenliste ein. Mit 1:39 Minuten verzeichnete er zudem die meiste Einsatzzeit aller Sabres-Akteure im Penalty Killing.
3. Thomas Greiss, Detroit Red Wings: Trotz der Niederlage gegen die Hurricanes zeigte der Füssener, dass er für sein Team eine Verstärkung ist. Er hielt 40 von 43 Schüssen, was einer starken Fangquote von 95,2 Prozent entsprach.
DIE 3 STARS DES TAGES
1. Connor McDavid, Edmonton Oilers (drei Tore, eine Vorlage): Der Angreifer war nicht zu bändigen. Alles in allem gab er neun Torschüsse ab.
2. Leon Draisaitl, Edmonton Oilers (vier Assists)
3. Patrick Laine, Winnipeg Jets (zwei Tore, ein Assist): Der Stürmer hatte entscheidenden Anteil am Heimsieg der Jets gegen die Flames.

CGY@WPG: Laine gewinnt Spiel in OT mit zweitem Tor

ZITAT DES TAGES
Dave Tippett, Trainer Edmonton Oilers, über den Dreifachtorschützen McDavid: "Connor hat heute wieder einmal gezeigt, dass er von einem anderen Stern kommt. Er war von der ersten Minute an bereit."
DIE ÜBRIGEN SPIELE IN KÜRZE
Nashville Predators - Columbus Blue Jackets 3:1
Eine erfolgreiche Saisonpremiere feierten Roman Josi und die Predators zu Hause in der Bridgestone Arena. Nach dem ersten Drittel lagen sie durch ein Tor von Boone Jenner zwar mit 0:1 hinten, aber im weiteren Verlauf nahmen sie zusehends das Heft des Handelns in die Hand. Filip Forsberg, Luke Kunin und Calle Jarnkrok trafen und belohnten so die Bemühungen der Predators. Josi war mit einem Assist beim Tor zum 3:1-Endstand beteiligt. Sein Schweizer Landsmann Dean Kukan von den Blue Jackets stand 12:07 Minuten auf dem Eis und bot eine eher unauffällige Vorstellung.

CBJ@NSH: Forsberg nutzt Konter zum Tor

Buffalo Sabres - Washington Capitals 4:6
Die Sabres lieferten den favorisierten Capitals einen beherzten Kampf und mussten sich am Ende nur knapp geschlagen geben. Zwischenzeitlich lagen die Gastgeber im KeyBank Center bereits mit 1:4 hinten. Doch nach dem Treffer zum 2:4 durch Tobias Rieder kamen sie besser ins Spiel und brachten die Gäste fast noch in Verlegenheit. Bei den Capitals feierte Zdeno Chara sein Debüt in der Verteidigung. Dagegen stand Jonas Siegenthaler nicht im Aufgebot. Alex Ovechkin bereitete zwei Tore für Washington vor. Insgesamt gab es zehn verschiedene Torschützen in dieser Begegnung.
New Jersey Devils - Boston Bruins 2:3 n. P.
Zum Matchwinner für die Bruins im Prudential Center avancierte Brad Marchand. Der Angreifer verwandelte als einziger Schütze seinen Versuch im Penaltyschießen und sicherte seiner Mannschaft damit den Sieg. In der regulären Spielzeit hatte er ein Tor erzielt und einen Treffer vorbereitet. Die ohne den verletzten Nico Hischier angetretenen Devils machten zweimal einen Rückstand wett und sicherten sich dadurch zumindest einen Zähler.
Detroit Red Wings - Carolina Hurricanes 0:3
Trotz eines starken Auftritts von Thomas Greiss zwischen den Pfosten zogen die Red Wings bei ihrer Heimpremiere in der Little Caesars Arena den Kürzeren. Das lag vor allem an der Offensive, der gegen den Kontrahenten aus Raleigh herzlich wenig gelang. Das Team aus Detroit gab lediglich 14 Torschüsse ab, die allesamt eine sichere Beute von Carolinas Schlussmann Petr Mrazek wurden. Für ihn war es der 22. Shutout in seiner NHL-Laufbahn. Nino Niederreiter, Ryan Dzingel und Andrei Svechnikov lauteten die Torschützen der Hurricanes.

CAR@DET: Niederreiternutzt schönen Pass von Aho

New York Rangers - New York Islanders 0:4
Gegen Islanders-Torwart Semyon Varlamov war kein Kraut gewachsen. Er parierte 24 Schüsse und legte damit den Grundstein zum letztlich klaren Derbysieg im Madison Square Garden. Es war sein 28. Shutout in der NHL und sein erster im 14. Spiel gegen die Rangers. Für die Tore des Teams aus Long Island zeichneten Anderes Lee (2), Brock Nelson und Mathew Barzal verantwortlich. Rangers-Stürmer Alexis Lafreniere blieb bei seinem Ligadebüt unauffällig. Der First-Overall-Pick beim NHL Draft 2020 gab lediglich einen Torschuss ab.
Los Angeles Kings - Minnesota Wild 3:4 n. V.
Die Kings sahen im Staples Center streckenweise wie der sichere Sieger aus. Nach 40 Minuten lagen sie durch Tore von Jeff Carter, Andreas Athanasiou und Dustin Brown und einem Gegentreffer von Jonas Brodin mit 3:1 in Front. Aber im letzten Drittel schlugen die Wild zurück. Victor Rask und Marcus Foligno stellten den Ausgleich her. Und in der Verlängerung sorgte Kirill Kaprizov für die Entscheidung zugunsten der Wild. Ohne Glück im Abschluss war Kevin Fiala. Keiner seiner sieben Torschüsse fand den Weg ins Ziel. Für Nico Sturm waren 8:10 Minuten und zwei Checks verzeichnet.
Arizona Coyotes - San Jose Sharks 3:4 n. P.
Tomas Hertl mit einem Doppelpack und einem Assist sowie Evander Kane mit einem Treffer und zwei Vorlagen waren die erfolgreichsten Scorer bei den Sharks. Den siegbringenden Penalty im Shootout in der Gila River Arena setzte Logan Couture in die Maschen. Ohne Scorerpunkt blieb Sharks-Angreifer Timo Meier. Sein Mannschaftskollege Lean Bergmann gehörte nicht zum Aufgebot.

SJS@ARI: Kane baut Führung der Sharks aus

Winnipeg Jets - Calgary Flames 4:3 n. V.
Beide Kontrahenten lieferten sich im Bell MTS Place ein packendes Duell, in dem die Jets dank Patrik Laine das bessere Ende für sich hatten. Nach 1:18 Minuten Overtime setzte er mit seinem zweiten Treffer des Abends den Schlusspunkt. Neben seinen beiden Toren hatte der Außenstürmer noch einen Assist zu verzeichnen. Trotz der vier Gegentore bot Flames-Torwart Jacob Markstrom bei seiner Premiere für Calgary mit 30 Paraden eine gute Leistung.
Vegas Golden Knights - Anaheim Ducks 5:2
Mit einem starken Schlussspurt im letzten Drittel sicherten sich die Golden Knights in der T-Mobile beide Punkte. Mark Stone, Max Pacioretty und Alex Tuch trafen im dritten Durchgang für Vegas. Nach einem fulminanten Beginn führte das Heimteam durch Tore von Jonathan Marchessault und Tomas Nosek bereits nach drei Minuten mit 2:0. Doch die Ducks zeigten sich keineswegs geschockt. Durch einen Doppelpack von Max Comtois glichen sie noch im ersten Abschnitt aus. In den finalen 20 Minuten ging den Ducks allerdings die Luft aus.