Die besten Highlights deutschsprachiger Spieler

Jeden Montag stellt NHL.com/de die "Native Stars of the week", also die drei besten Spieler der Woche aus Deutschland, der Schweiz und Österreich vor. Das sind die drei Stars in dieser Woche:

In der Woche vom 26. April bis zum 2. Mai kamen in der NHL sieben Deutsche (Leon Draisaitl, Tim Stutzle, Nico Sturm, Dominik Kahun, Tobias Rieder, Thomas Greiss, Philipp Grubauer), neun Schweizer (Kevin Fiala, Nico Hischier, Nino Niederreiter, Roman Josi, Philipp Kurashev, Timo Meier, Pius Suter, Gaetan Haas, Dean Kukan) und ein Österreicher (Michael Raffl) zum Einsatz.
Für eine Einstufung in die Top 3 der Woche stellten sich gleich mehrere Spieler ins Schaufenster: Die Schweizer Fiala (Minnesota Wild, 2-3-5), Hischier (New Jersey Devils, 2-0-2) und Niederreiter (Carolina Hurricanes, 1-1-2) machten genauso mit Toren auf sich aufmerksam wie die Deutschen Stützle (Ottawa Senators, 1-0-1) und Sturm (Minnesota Wild, 1-0-1).
In die Three Stars aber schafften es zwei Torhüter, die im Beobachtungszeitraum jeden Schuss parierten und ein Stürmer, der Eishockey-Geschichte schrieb.
3. Star: Philipp Grubauer (Colorado Avalanche)
Der deutsche Torwart Philipp Grubauer von den Colorado Avalanche feierte sein Comeback nach über zweiwöchiger Corona-Quarantäne und spielte so, als wäre er nie weggewesen: Beim 3:0-Heimsieg gegen die San Jose Sharks stoppte der 29-jährige Rosenheimer alle 21 Schüsse und sorgte so für seinen sechsten Saison- sowie 17. Karriere-Shutout in der NHL.
Unter allen NHL-Torhütern hat Grubauer damit die zweitmeisten Shutouts. Unter den Stammkräften (mindestens 25 Einsätze) weist er zudem ligaweit den besten Gegentorschnitt (1,94) aus und steht mit 92,2 Prozent Fangquote unter den Top-6.

SJS@COL: Grubauer feiert den 6. Shutout der Saison

2. Star: Thomas Greiss (Detroit Red Wings)
Unglaublich aber wahr: Mit Thomas Greiss von den Detroit Red Wings schaffte es in dieser Woche ebenfalls ein deutscher Torwart in die Three Stars ohne ein einziges Gegentor zu kassieren: Der 35-jährige Füssener startete sowohl beim 0:1 n.P. bei den Columbus Blue Jackets als auch beim 1:0 n.P. gegen die Tampa Bay Lightning In 130 Einsatzminuten war Greiss somit nicht zu überwinden und stoppte insgesamt 66 von 66 Schüssen. In zwei Starts gelangen also auch zwei Shutouts.
Für Greiss waren es die ersten beiden weißen Westen in der laufenden Saison sowie die Shutouts Nummer 14 und 15 in seiner NHL-Karriere. Seine aufsteigende Form belegt der Blick auf seine letzten zehn Spiele, in denen der Goalie auf einen Gegentorschnitt von 1,51 sowie eine Fangquote von 95,1 Prozent kommt. Oder anders gesagt: Greiss ist heiß!

TBL@DET: Greiss verbucht Shutout gegen Lightning

1. Star: Leon Draisaitl (Edmonton Oilers)
Platz 1 aber geht an Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers, der gleich zu Wochenbeginn Geschichte schrieb: Am 26. April erzielte der 25-jährige Kölner im Spiel gegen die Winnipeg Jets seinen 488. Scorerpunkt und ist damit der erfolgreichste deutsche NHL-Scorer aller Zeiten. Draisaitl überholte damit den bisherigen Rekordhalter Marco Sturm (242-245-487). Seinen Vorsprung kann der Stürmer nun weiter ausbauen, tat dies sogleich mit einer Sieben-Punkte-Woche (zwei Tore, fünf Assists) und führt die Statisitk nun mit 493 Punkten an (192-301-493).
Im Beobachtungszeitraum kam Draisaitl neben zwei Toren und fünf Assists auch auf eine positive Plus-Minus-Bilanz von +3. Er sammelte im Schnitt 1,75 Scorerpunkte pro Partie, kam auf eine Schusseffizienz von 18,2 Prozent, gewann 56,2 Prozent seiner Faceoffs und war mit durchschnittlich 23:35 Minuten Eiszeit pro Spieler wieder Dauerbrenner bei den Oilers.
Draisaitl ist in der laufenden Saison zweitbester NHL-Scorer (24-47-71) hinter seinem Teamkollegen Connor McDavid (29-58-87) und hofft auf eine baldige Playoff-Qualifikation mit Edmonton (2. in der Scotia North Division): "Wir wollen mit Schwung und Selbstvertrauen in unserem Spiel in die Playoffs gehen", betonte der "First Star" dieser Woche.

Draisaitl stellt eine neue Bestmarke auf