Islanders können auch Zwei-Tore-Rückstände
Die Islanders können auch Rückstände mit zwei Toren aufholen. Normalerweise sind sie dafür bekannt, Führungen zu erzielen und diese defensiv effektiv zu verwalten. Gegen die Capitals in Spiel 1 lagen sie nach zwei Treffern von T.J. Oshie mit 0:2 hinten, ehe sie vier unbeantwortete Tore markierten und mit einem 4:2 den ersten Sieg einfuhren. New York platzierte im 3. Drittel 14:10 Torschüsse und drehte ein 1:2 auf 4:2. Von wegen nur defensive Stärken. "Wir wussten, wie das Spiel lief, wir wussten, dass wir uns gut fühlten und dass wir Chancen hatten, aber zu diesem Zeitpunkt waren sie einfach noch nicht reingegangen", sagte Anders Lee. "Als wir ins dritte Drittel gingen, war es dieselbe Mentalität - immer wieder aufs Gaspedal zu treten und immer wieder Pucks zum Tor zu bekommen."
Grubauer meistert die Arizona Coyotes
Bis zum Spieltag bestätigte Trainer Jared Bednar nicht, ob Philipp Grubauer für die Colorado Avalanche von Beginn an im Tor stehen würde. Schließlich erhielt er den Vorzug vor Pavel Francouz. Zwar brachte es der Rosenheimer in Spiel 1 nur auf 14 Saves, doch mehr waren nicht notwendig, um seinen zweiten Shutout der Karriere in den Playoffs zu erzielen. "Diese Spiele sind nicht einfach, aber die Jungs vor mir haben gut gearbeitet, um die Pucks vom Tor fernzuhalten und die zu sehen, die auf mich kamen", sagte Grubauer. Torhüter haben in der Regel lieber gerne mehr zu tun, weil sonst die Gefahr besteht, dass sie kalt werden und dann wie es so schon sprichwörtlich heißt, kalt erwischt werden könnten. Doch Grubauer meisterte die Aufgabe bravourös.