Der Stifter
Lord Stanley, der sechste Gouverneur von Kanada, berufen von Königin Victoria im Jahre 1888, wurde rasch zu einem begeisterten Eishockeyfan. Nicht zuletzt, weil seine beiden Söhne in Nordamerika zu aktiven Spielern dieser Sportart wurden. Er gründete die Ontario Hockey Association und wurde von seinen beiden Söhnen überzeugt doch bitteschön eine Trophäe für den Sieger zu stiften. So kam es zur erstmaligen Verleihung des 'Stanley Cups'.
Bekanntheitsgrad
Zeigt man Passanten auf der Straße ein Foto des Cups, die große Mehrheit von ihnen wird ihn zweifelsohne auf Anhieb benennen können und auch erfolgreich der NHL zuordnen. Damit dürfte sich der Stanley Cup von nahezu allen anderen Pokalen der Sportwelt unterscheiden. Sein riesiger Wiedererkennungswert und der immense Bekanntheitsgrad tragen ebenfalls zu seiner großen Beliebtheit bei.
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Schwer zu erkämpfen
Den Cup zu gewinnen ist wohl zweifelsohne das schwierigste Unterfangen in der Welt des Sports. Und das nicht nur, weil alle Teams, die die Trophäe ergattern wollen, zunächst einmal 82 Hauptrundenspiele bestreiten müssen, um sich überhaupt erst einmal erfolgreich für die Stanley Cup Playoffs zu qualifizieren. Zwischen April und Juni gilt es für die Titelaspiranten zusätzlich vier Best-of-7 Serien zu überstehen. Folglich müssen sie 16 weitere Siege in den Playoffs unter Dach und Fach bringen, bevor sie als Sieger das Vergnügen haben, den riesigen Pokal in die Höhe zu recken. Eine enorme, kaum zu toppende sportliche Anstrengung bis zum Cup-Gewinn.
Auffälliges Erscheinungsbild
Schon optisch macht der Stanley Cup einiges her. Aufgrund seiner Größe von fast 90 Zentimeter, des damit verbundenen Gewichts von knapp 16 Kilogramm, sieht die Pokalübergabe in der NHL völlig anders aus, als zum Beispiel das Überreichen von Goldmedaillen. Wer den Stanley Cup über seinen Kopf stemmt, fällt auf. In diesem Fall gilt wohl schlicht: Größer ist besser!